Jagdreiter

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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 12:09

Also generell ist es so, wie Brauntier schrieb:

das Tempo geben die Hunde vor.
WELCHE Rasse die Hunde haben ist hierbei fast egal. Beagles können auch sehr schnell sein- und das auch lange ;) .

Generell ist es immer hilfreich, sich VOR der Jagd über diese speziell zu erkundigen.
Macht man bei Turnieren doch auch, oder ?
gerade in der Hauptsaison (Oktober bis Ende November) sind die Hunde schnell und die Jagden sind generell schwerer.
aber alle Meuten bieten auch "Jagden zum Entspannen" oder Einsteigerjagden an. Auch zwischendrin mal.
Einfach nachfragen im Vorfeld.

ein gewisses Tempo braucht es auch ab höheren Sprüngen (die in den schwereren Jagden stehen)

Und ein VS- Pferd mag zwar Erfahrung und Routine am Sprung haben. aber mit dem Pulk definitiv nicht. Zudem steht in der Jagd (zum Glück) nichts technisches- da kann das routinierte Buschpferd schon mal denken "oh- ein Mitnahmeartikel!"
Anders ausgedrückt: Da kann das routinierteste Buschpferd auch mal zum Pullen kommen und der Ehrgeiz des Pferdes sollte nicht unterschätzt werden.

Generell als aktiver Jagdreiter (allerdings hauptsächlich im Süden- da ist es etwas anders als im Norden) kann ich allerdings beobachten, dass sich die Jagdreiter zunehmend in 2 Lager spalten:

Die einen wollen immer langsamer (nicht mal Parcourstempo) und packen vor den Sprüngen das Picknickkörbchen aus was zur Folge hat, dass man sich "Nummern ziehen" kann will man dann springen :verwirrt: . Eine Jagd sollte im flüssigen Tempo geritten werden. Flotterer Canter- aber sicher nicht über knapp 40km/h (600m/min) hinaus - eher 450- 500m/Min

die anderen wollen zeigen wie "sportlich" sie sind und ballern da durch die Runs wie nichts gutes- kommen dicht auf, halten keine Abstände, schneiden vorm Sprung :o ....

Das eine ist so gefährlich wie das andere
und beides ist unbedarft und unüberlegt. :motz:


Eigendlich sollte eine Jagd "Lücke - Strich" geritten werden.

Es sind einerseits die Teilnehmer, die eine Jagd unschön machen, aber auch die Feldführer, die eine große Verantwortung haben das Feld SO zu führen, dass jeder ohne Stocken flüssig reiten kann.

Die Hunde sind die Hunde- die einzigen die da dran bleiben müssen ist die Equipage.
und wenn der FEldführer merkt, dass die Hunde für das Feld zu schnell sind, muß er langsamer reiten.
es gibt in der REgel immer wieder Momente, wo jeder auch mal die Meute sieht weil sie zB beim Anlegen am Feld vorbei zioeht oder parallel zum Feld geführt wird.

und letztendlich ist jeder für dafür verantwortlich so zu reiten, dass er weder sich selbst und sein Pferd, noch andere Teilnehmer gefährdet werden.

Da ist sie wieder die (mangelnde) Achtsamkeit :nixweiss:
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Militarypferd

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 12:57

Runklrüb hat geschrieben:Eine Jagd sollte im flüssigen Tempo geritten werden. Flotterer Canter- aber sicher nicht über knapp 40km/h (600m/min) hinaus - eher 450- 500m/Min


Ist das, dass übliche Tempo? Mein Eindruck war, dass Etappenweise (Auch im Bereich von Sprüngen) deutlich schneller geritten wurde?

Und meinst Du dass dann auch Sprünge mit einem 500-600 Tempo genommen werden sollten? :o
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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 13:16

kommt auf die Sprünge an.

Aber das sind im Regelfall keine technischen Sprungabfragen
Die Sprünge sind 80 - 100m hoch.
meist geradeaus in großem Abstand.
so in Richtung Rennbahnhecke und Baumstämme.

meiner Erfahrung nach (die auf persönlichem Empfungung berucht, da wir WENN wir das Runtastik an haben, dieses erst am Ende anschauen und so nicht erkennen, welches Tempo bei welchem Sprung war) sollten die Sprünge schon mit min 350m/Min besser 450 geritten werden.
Wenn man das im Parcoursgalopp von 250m/min - 300m/min macht, was meinst was das für die Reiter hinten - auch den Reiter 20 REiter/Pferd Paare hinter dir- bedeutet ? :(
Der Stockt und steht sogar, weil der kommt mit min 450m/min an. vor ihm müssen 19 Reiter langsamer machen.
Das ist wie am Stauende auf der Autobahn (das meine ich übrigens mit "nummern ziehen vorm Sprung")
und dann passiert das dichte Aufreiten, dass Schneiden vorm Sprung... das Pferd wird heiß weil ständig "stop & go" und zunehmende Unruhe im Feld....


und ja, das muß man üben.
und das Üben wird unterschätzt.
Überhaupt wird Jagd reiten unterschätzt.
Aus dem Grund gibt es Einsteigerjagden und Hundetrainings.
Irgendwo muß man ja anfangen.


Wenn wir auf Geländetraining gehen (was wir durchaus min 5-6 mal / Jahr machen) sagen wir, dass wir Jagdreiter sind und das flüssige reiten über Sprünge üben müsssen.
und wie bei jedem anderem Springen auch kommt das Tempo mit der Routine.
wichtig ist erst einmal "Rhytmus und Linie" dann kommt irendwann dass höhere Tempo von allein.

Jagdreiten ist ein anderes Reiten als Parcours oder Cross.
Stellt euch nur mal vor, wenn im Pulk der gerne mal 60 Reiter/Pferd Paare umfasst so geritten wird wie im Parcours. Bedeutet für die hinteren, dass sie 2 GS vor dem Sprung anhalten und hinterher dem vorderen FEld hinterher donnern.... dann ist es für die hinteren Reiter auch rum mit "schön springen" weil das Pferd will der Herde nach.....
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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 13:19

auf dne Jagdvideos sieht man das durchschnittliche Tempo auch ganz gut.

Hier eine Jagd im September - jahreszeitlich bedingt nicht allzu schnell
am 0:53 sind sie in den Schleppen:

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Links dieses Beitrags anzusehen.

hab das jetzt mal ganz willkürlich genommen, weil es bei der Google Suche recht weit oben war.
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Militarypferd

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 13:54

@Runkel, dass sieht sehr angenehm aus! Wäre auch für meinen Geschmack ein angebrachtes Tempo! Geschätz war das nicht schneller als 450m/min
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atomgnom

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 14:18

ich war auch schon auf Jagdreiter Lehrgängen und habe genau das flüssige geübt, ich finde auch für die VS nicht schlecht um Sachen wie Wegesprünge und Rennbahnhecken einfach mitzunehmen. Und ich reite auch gerne schnell, mir macht die Art zu Reiten Spaß.

aber zwischen schnell reiten und kopflos im Renngalopp das Pferd vorwärts prügeln liegen nochmal Welten - meiner Meinung nach. klar sind Einzelfälle - aber fällt halt auf.

Dieses Jahr hab ich mich so sehr geärgert, dass ich mir genau zur Jagd Saison die Schulter gebrochen habe... ich wollt so gerne ein paar reiten :cry:
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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 14:34

momentan gibt es immerwieder das "viel zu schnell!"
ich habe sogar mal gelesen von 800-900m/min

abgesehen davon, dass die misten Pferde dieses Tempo gar nicht gehen können- schon gar nicht eine Schleppe von 1,5 - 3km oder gar eine ganze Jagd (die 4 - 8 Schleppen umfasst) .....

jene Jagden habe ich mir dann Bilder angesehen.
auf den bildern sah ich kein Pferd flach oder früh abspringen.
Kein Pferd lag in der Kurve wie ein "Moped"
Für mich ein Zeichen, dass das Tempo nicht so hoch gewesen sein kann.

Ich denke, es war einfach ausserhalb des "Wohlfühl- Tempos" des betreffenden REiters
Und im Pulk kommt einem das Tempo oft schneller vor.
Vielleicht weil man auf Grund der Vordermänner zwangsläufig weniger sieht, oder auch, weil man daheim nicht so schnell reitet im Gelände (wenn man überhaupt regelmäßig / öfter in der Woche ins Gelände geht)
und weil man unbewusst Angst hat, weil man das Gefühl hat, dass man "nicht aus kann"
Ein wesentlicher Aspekt am Jagdreiten ist das Vertrauen zum Pferd und dessen Fähigkeiten.
der Bereich von 50m vor dem Pferd ist dem Pferd sein Resort. Ich als Reiter kümmer mich um das allgemeine Tempo und den Bereich 50 - 100m vor dem Pferd (Linie, inkl Linie zum /weg vom Sprung, suspekte Reiter/Pferd paare).... also um das "Vorausschauende Reiten" - es ist einfach zu viel fürden Reiter sich um alles zu kümmern. Das Pferd MUSS etwas übernehmen und wird eigentlich auch langsam darauf vorbereitet und macht das folglich auch gerne.

Das heißt, der Reiter muß ein Stück loslassen können.
Dieser scheinbare "Kontrollverlust" bestärkt natürlich auch das GEfühl von "hohem Tempo"


Wie auch immer.
Wenn es schneller geht als man möchte ist auch Schritt zu schnell
diesen Aspekt darf man bei der Kritik nicht vergessen.

Aber:
es kann auch nicht sein, dass die Jagden immer langsamer werden, es immer mehr zu "Spaß & Sherry" oder einer "verkappten Dressur im Gelände" verkommt.

Übung und Vorbereitung soll auch hier helfen.
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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 14:58

atomgnom hat geschrieben:
aber zwischen schnell reiten und kopflos im Renngalopp das Pferd vorwärts prügeln liegen nochmal Welten - meiner Meinung nach. klar sind Einzelfälle - aber fällt halt auf.



Na ja - aber das Pferd im Renngalopp vorwärtsreiten ?
das setzt voraus, dass die anderen Reiter im Feld auch so schnell unterwegs sind- oder du rollst das Feld von hinten auf :o
(kam bei mir mit dem Schimmelmann zuweilen vor- nicht lustig. Für keinen!)

ist letzteres der Fall, ist das ein Einzelfall..... und nicht immer freiwillig.
aber nervig ist das, das stimmt.

da gibt es so einen netten Spruch:

Feldführer zu sich schnell von hinten näherndem Reiter:
"Pullende Pferde gehören ans Ende vom Feld!"
Reiter: "ja was meinen sie, wo ich gerade her komme?!"

Aber ich kenne das auch, dass mich ein debil grinsender Reiter auf dem Hals seines Pferdes liegend überholt.
oder dass eine sich keifend, in den Bügeln stehend und wild ziehend sich von hinten nähert und meinem Pferd ins Heck rumpelt

da gibts dann schon mal eine Ansage.
Oft kommt dann "was soll ich denn machen, das Pferd hat ....xyz"

meine Antwort ist dann meist "wie wärs zur Abwechslung mal mit REITEN?!"
und ich muß gestehen, so mancher Jagdreiter hat die Peitsche nicht dabei wegen seinem Pferd.....
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atomgnom

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 15:26

ich hatte das Gefühl da haben welche weiter vorne verpennt, dass das Feld nach ner Schritt Pause wieder auf die Wiese kommt und los galoppiert und dann haben die ewig gewartet und sind dann volle Lotte los gepest.
Kann natürlich auch sein, dass die da Lust drauf hatten und extra gewartet haben. :nixweiss:

ist ja logisch, dass die ganz vorne fast nie mal ihr ganzes Feld sehen, ausser in den Pausen und wenn du mal sehr weites offenes Gelände hast, wo man mal nach hinten gucken kann

Stört mich nicht all zu sehr, da ich meinen auch auf der Rennbahn trainiere und damit an sich kein Problem habe, nur auf unbekanntem Geläuf/querfeldein muss das dann nicht unbedingt sein^^ zum Glück hab ich meinen immer im Griff und den intressiert das so gut wie nicht wenn mich jemand überholt sogar anrempeln hat ihn nicht gestört. In der Regel kommt da ja auch ein freundliches Entschuldigung von dem Verursacher.
Ich hab da auch eher immer Bedenken weil viel andre eben nicht so "gut" Reiten können, wie du schon sagst - und nicht wegen dem hohen Tempo

und die konditionell schlecht trainierten Pferde sind mir halt auch immer wieder aufgefallen. die gibts auch überall :blush-pfeif:
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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 15:46

atomgnom hat geschrieben:und die konditionell schlecht trainierten Pferde sind mir halt auch immer wieder aufgefallen. die gibts auch überall :blush-pfeif:


ja leider- die gibt es überall :(
und die Reiter mit der nicht vorhandenen Übung leider auch

und die die sich maßlos überschätzen oder sich "wichtig tun" auch

Dabei gibt es ja grade hier gar keinen Gewinner.
bzw- der Gewinn/ Lohn ist das gemeinsame Erlebnis.

eigentlich (für mich zum Glück) gibt es bei der Jagd kein "ich bin besser als....

aber:
all diese sind relativ wenig
und wenn man öfter Jagden reitet, denn lernt man die Leute auch kennen und irgendwann kristallisiert sich ein Kreis heraus, für die das Jagdreiten eine Passion ist, denen ihr Pferd unglaublich wichtig ist und auf die freust dich dann immer. :love:

und definitiv triffst da die nervigen "Turniermuttis" da quasi NIE !
und die mit den grellfarben und dem Blingbling auch nicht :lol:
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Noislu

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 16:08

atomgnom hat geschrieben:ich hatte das Gefühl da haben welche weiter vorne verpennt, dass das Feld nach ner Schritt Pause wieder auf die Wiese kommt und los galoppiert und dann haben die ewig gewartet und sind dann volle Lotte los gepest.
Kann natürlich auch sein, dass die da Lust drauf hatten und extra gewartet haben. :nixweiss:

ist ja logisch, dass die ganz vorne fast nie mal ihr ganzes Feld sehen, ausser in den Pausen und wenn du mal sehr weites offenes Gelände hast, wo man mal nach hinten gucken kann

Stört mich nicht all zu sehr, da ich meinen auch auf der Rennbahn trainiere und damit an sich kein Problem habe, nur auf unbekanntem Geläuf/querfeldein muss das dann nicht unbedingt sein^^ zum Glück hab ich meinen immer im Griff und den intressiert das so gut wie nicht wenn mich jemand überholt sogar anrempeln hat ihn nicht gestört. In der Regel kommt da ja auch ein freundliches Entschuldigung von dem Verursacher.
Ich hab da auch eher immer Bedenken weil viel andre eben nicht so "gut" Reiten können, wie du schon sagst - und nicht wegen dem hohen Tempo

und die konditionell schlecht trainierten Pferde sind mir halt auch immer wieder aufgefallen. die gibts auch überall :blush-pfeif:

Auf was beziehst du das jetzt? Auf die Jagd in EItze? Ansonsten verstehe ich leider den Kontext nicht.

Da ich die Diskussion hier gerade losgetreten habe, fühle ich mich natürlich auch angesprochen. Ich glaube schon, dass ich kein Problem damit habe einen Sprung mit 400/450m/min anzureiten. Natürlich sehe ich auch ein, dass es nicht zweckdienlich ist, mein Pferd vor jedem Sprung auf Parcoursgalopp herunterzudrehen. Will ich auch gar nicht. Da ich das tatsächliche Tempo auf DIESER/ meiner Jagd nunmal nicht weiß, ist es reine Spekulation ob ich nun einfach nur rumjammere oder es real (zu) schnell war. Runtastic während den Schleppen laufen zu lassen ist sicherlich eine Interessante Sache um das eigene Gefühl mit der Realität zu vergleichen. Das werde ich beim nächsten mal definitiv machen! Das Tempo in dem Beispielvideo von Runkl empfinde ich auch als eher ruhig und gemäßigt. Außerdem denke ich auch, dass das Tempo auch dem Boden geschuldet sein sollte- auf nasser Wiese reitet man für mein Verständnis einfach nicht mit Fullspeed! Viele Pferde (inkl. meinem) waren unbeschlagen oder ohne Stollen unterwegs, ich glaube das ist auch nichts ungewöhnliches, weshalb man erst Recht acht geben sollte bei feuchtem Boden.
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atomgnom

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 16:20

nein ich beziehe das auf meine generelle Erfahrung bei Jagden nach denen du gefragt hattest
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Marie

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 16:35

Hallihallo!

Ich habe mal eine andere Frage...
Ich bin diesen Oktober meine erste Jagd (ohne Hunde) geritten und habe "Blut geleckt" ;)

Wie kommt man denn an mögliche Termine für Einsteigertrainings bzw Jagden für Einsteiger (aber gerne mit Sprüngen)? Ich habe schon mal etwas gegoogelt aber nicht viel gefunden.
Ich wohne am Niederrhein.
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munsboro

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Re: Jagdreiter

BeitragDi 26. Nov 2019, 20:26

Am Niederrhein in Schwarzenstein bei Rheinisch Westfälischen Schleppjagdverein nachfragen
Ansonsten im Internet unter schleppjagd24.de

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chamacoco

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Re: Jagdreiter

BeitragMi 27. Nov 2019, 09:48

so gerne wäre ich diesen Herbst nach langer Zeit endlich mal wieder ein paar Jagden geritten, aber leider hat meine Jacka dann gelahmt :( . Also hoffentlich klappt es nächstes Jahr. Schade finde ich, dass so wenig Trainings angeboten werden, in Baden- Württemberg habe ich gerade mal ein Mal die Möglichkeit gefunden (im April in Marbach). Jedenfalls hoffe ich, dass kommenden April nichts dazwischen kommt, dann wäre ich da nämlich gerne dabei :)
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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragMi 27. Nov 2019, 20:28

der SChleppjagdverein von Bayern bietet immer Trainingswochen an.
immer 4 Tage, 3 Wochen meistens Ende Juli bis Mitte August
Die FRankenmeute bieten auch einen mehrtägigen Lehrgang an und machen später dann auch die "Roadshow"- eine Serie kleiner Jagden oder jagdlicher Ausritte- extra für Einsteiger bzw Leute, die da mal reinschnuppern wollen
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Links dieses Beitrags anzusehen. ... roadshows/

Die Hardtmeute hat Ende April oft eine Jagdreitabzeichenlehrgang der mit einer Jagd abschließt.

Die Dragoner haben immer wieder interne Trainings - eigentlich für Meutemitglieder- auch hier würde ich einfach mal fragen.

Das sind jetzt die "südlichen" Meuten.

Ich denke, wenn man bei den Meuten selbst nachfrägt bekommt man da auch Auskunft wann wo ein Training oder Lehrgang statt findet.
Alle sind sehr bemüht um Nachwuchs / Zuwachs und freuen sich sehr über Interesse.


Hundetrainings / Hundearbeit machen alle Meuten das ganze Jahr - in den Vorsaisons dann auch mit "Fremd"Reitern (auch die Hunde müssen üben und trainieren mit mehreren Pferden)
Eine tolle Gelegenheit die Pferde mit den Hunden zusammenzubringen und ein wenig "Pulk" zu üben. Über die Hundearbeit / Hundetraining hab ich den LEM an die Schleppjagd gebracht.
Das ist quasi eine "Jagd light" - den Fehler wie beim Schimmelmann ein Pferd einfach in eine Jagd "hineinzuschmeissen" mach ich nicht mehr.
Meistens geht das zwar gut, sehr oft aber auch nicht.
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chamacoco

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Re: Jagdreiter

BeitragDo 28. Nov 2019, 12:45

Danke. Die Hardtmeute ist die einzige in normal erreichbarer Nähe (2-3 Std. Fahrt) , die machen das Training im April in Marbach. Bei den Dragonern könnte ich nachfragen, danke für den Hinweis.
Der Rest ist einfach ewig weit weg, wobei ich mir tatsächlich überlegen könnte nach Bayern zu fahren im Urlaub (Ausgust). Hinter der Meute von Toni Wiedemann bin ich meine ersten Jagden geritten vor... 20 Jahren :o
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Runklrüb

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Re: Jagdreiter

BeitragFr 29. Nov 2019, 14:21

bei uns (SvB) reitet öfter jemand aus der Nähe vom Bodensee mit.

Vielleicht kannst dich da zusammentun und euch treffen ? - dann ists zumindest nicht so weit allein zum Fahren.

ich persönlich mag die Hardtmeute auch recht gern.
deren Schleppenprofil passt gut zum LEM - der hat die Schleppen /runs gern länger und ein wenig zügiger. Weil das hier der Begin der Diskussion war:
im Normalfall 450 - 500m/min
wenn man an den Franzosen (Grand angelo-francais Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Links dieses Beitrags anzusehen.) dran bleiben will, kanns aber durchaus die 700m/min werden.

Aber: ausser der Equipage macht das im Normalfall keiner :lol:
und ich glaube, diese Rasse ist am allerschwierigsten zu führen, weil das solche Sensibelchen sind und gleichzeitig aber auch ihren eigenen Kopf haben.
Wenn denen blöd oder grob kommst quittieren sie sofort den Dienst "such dir doch nen anderen Deppen der vorausläuft" :lol:



Die Dragoner müssten aber denke ich ihre Jagden tw näher bei dir haben.
Und DIESE Jagden sind ... anders weil sehr übersichtlich (ich mag das sehr :love2: )- hier reden wir von max 20 Reitern inkl Equipage.....
Sie wollen das bei ihren regulären Jagden so beibehalten. Was man in Anbetracht des ganzen Konstruktes und vor allem der Meute gut verstehen kann. Hier sind Hunde mehrer Meuten vertreten, die in ihrer Ursprungsmeute Probleme hatten auf Grund des zB großen Packs von ca 40Hunden oder des großen Jagdreiterfeldes hintendran. Auch Hunde können sowas wie "Herdenkoller" oder diverse Befindlichkeiten haben.
Das Pack ist also ein "bunt gemischter Haufen" und besteht aus Foxhounds, Angelo- Francais, Harrier und Bloodhounds.
Alleine das Geläut ist der Hammer :geek:
Ich finde es grandios, dass diese Hunde hier eine Möglichkeit haben ihre Passion trotzdem auszuleben und auf ihre "Befindlichkeiten" so umfänglich Rücksicht genommen wird. :love: - wegen den Befindlichkeiten kannst da absolut keine rücksichtslosen Reiter brauchen (noch ein Aspekt den ich hier sehr mag)- weshalb sie wenn man noch nicht bei ihnen geritten ist vorsichtig abklopfen.
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chamacoco

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Re: Jagdreiter

BeitragFr 29. Nov 2019, 17:18

Ja beide - Dragoner und Hardtmeute, haben ihre Jagden in ganz Ba-Wü verteilt und ich kenne auch ein paar davon.
Nur 20 Reiter ist schon wirklich ein kleines Feld und da funktioniert der Ablauf sicher auch reibungslos.
Ist ja noch ne Weile hin bis zur nächsten Saison, aber heute habe ich immerhin den Schmied schon darauf vorbereitet dass im Frühjahr Beschlag geplant Ist wegen der Jagden :lol:
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munsboro

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Re: Jagdreiter

BeitragFr 29. Nov 2019, 20:26

@Runkelrüb , das mit der gemischten Meute hört sich ja interessant an stelle ich mir nicht ganz einfach vor, die unter einen Hut zu bringen, vor allen die Bloodhounds
hier in der Gegend gibt es Foxhound und Harrier
Wir haben bei uns in der Firma einige Foxhound und die sind

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