Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

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Tris

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragSo 2. Jun 2019, 02:03

Vllt hat hier jemand eine Idee. Meine Stute bekam über den Winter 2kg Hafer, 500g Luzerne und 500g Rüschnis.

Nun haben wir pausenbedingt auf den Hafer komplett verzichtet, derzeit bekommt sie nun wieder 500g. Die Rüschnis frisst sie aber nicht, man möchte nur wieder auf Koppel und bis abends kippen die mir im Stall.

Daher suche ich nun was trockenes. Leinkuchen hatten wir schon, da war irgendwie so gar nix feststellbar. Noch mehr Luzerne bin ich etwas kritisch. Ohne Hafer ist sie derzeit angenehm entspannt, aber vllt liegt das auch an der Manganfütterung. Und i.S. Müslis ist der Markt ja echt unüberschaubar.
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Rumpelstilzchen

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragSo 2. Jun 2019, 11:14

@susannne:ich hab damals Magnoturbo benutzt von iwest bei meinem ruhigen Halbblüter.

@tris: mal über Gerste nachgedacht?

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Zwergl

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragSo 2. Jun 2019, 19:19

Tris hat geschrieben:Vllt hat hier jemand eine Idee. Meine Stute bekam über den Winter 2kg Hafer, 500g Luzerne und 500g Rüschnis.

Nun haben wir pausenbedingt auf den Hafer komplett verzichtet, derzeit bekommt sie nun wieder 500g. Die Rüschnis frisst sie aber nicht, man möchte nur wieder auf Koppel und bis abends kippen die mir im Stall.

Daher suche ich nun was trockenes. Leinkuchen hatten wir schon, da war irgendwie so gar nix feststellbar. Noch mehr Luzerne bin ich etwas kritisch. Ohne Hafer ist sie derzeit angenehm entspannt, aber vllt liegt das auch an der Manganfütterung. Und i.S. Müslis ist der Markt ja echt unüberschaubar.


Die Frage ist halt, was Du mit der Fütterung erreichen möchtest - wenn es darum geht Substanz aufzubauen oder zu erhalten - evtl. Reiskleie oder Reiskeimöl dazu ... oder statt purer Luzerne evtl. mal die Low Cobs von Mühldorfer probieren (da hat man ja keine Stengel , sondern die komplett verarbeitete Pflanze...;).
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Gundi

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragSo 2. Jun 2019, 20:25

Von Pavo gibt es neuerdings eine Mischung aus Speedy Beets und Luzerne. Muss nur 15 Minuten eingeweicht werden.
Ich füttere das meinem Rentner, damit er die Figur so einigermaßen hält.
Ich setze das Abends an und dann bekommt er die Hälfte und die andere Hälfte am nächsten Morgen bevor er auf Wiese geht. Unsere Futterkammer ist kühl genug, da passiert nichts.

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muck03

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragDi 4. Jun 2019, 10:49

Fibre Beets heißen die ...hab ich auch Anfang der Saison einen Sack gefüttert, weil das Pö mir zu dünn war. Hat gut funktioniert!
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Tris

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragDi 4. Jun 2019, 17:09

Das Problem ist dass meine das eben als zustzliche 3.Malhzeit nach dem Reiten erhalten soll. Die geiert dann aber unbedingt wieder rauszukommen und hört halt dann auch mittendrin auf. Nachdem sie mir nun fast eine Woche jedesmal die Hälfte von den Rüschnis hat stehen lassen hab ich da keine Lust mehr drauf.
Das trockene kann ich halt stehen lassen dann frisst sie das auch ggf. später noch auf dem Paddock. Aber die Rüschnis kippen mir, wir haben hier tagsüber 35 Grad.

Also ja so irgendwas Richtung Luzerne o. ähnliches. Kann man die Low cobs trocken füttern?
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Zwergl

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragDi 4. Jun 2019, 20:44

@Tris: Ja - Low Cobs sind super zum Trocken füttern - das sind nur ganz schmale Cobs...die quellen auch gar nicht...bei Kontakt mit Wasser zerbröseln sie einfach nur ohne zusätzlich zu quellen...;) - sonst bekäme Zwergi die Low Cobs auch als kolikoperiertes Pferd gar nicht trocken als KF zu fressen...;)
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pavot

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragDi 4. Jun 2019, 20:55

Ich komme ja auch aus der "getreidefrei-Ecke" - musste aber jetzt erneut feststellen, dass diese Gastro-Pellets von Havens meinem Pony einfach gut tun. Insofern bekommt er nun an den Tagen wo er echt gearbeitet hat davon einen Becher und einen zusätzlichen Becher von den Low-Cobs. Ich finde er sieht derzeit spitzenmäßig aus :D
Und er sieht halt nicht nur top aus, der fühlt sich auch gut an. Genau so spritzig wie ich ihn haben will, aber nicht blöd dabei (wobei letztgenannter Zustand ganz einfach durch Erhöhung der Reismehl/öl -Menge erreichbar ist)
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LuckyLady

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMi 5. Jun 2019, 07:09

Bin raus mit Zufüttern, die letzen 3 Wochen hat sie einwenig aufgebaut, aber jetzt steht sie 24/7 auf Koppel und macht wie jedes Jahr dann den Futterverweigerer.....erinnert mich dran mir nie ne Stute zu kaufen.....
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Kolibri

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMi 5. Jun 2019, 07:53

LuckLady, ich habe einen Wallach, der seit vier Wochen auf der 24 Stunden Weide steht. Der frisst auch gar nichts mehr .

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AfricanSun

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMi 5. Jun 2019, 12:30

Mein Stutentier ist auch SEHR speziell was fressen angeht ;) Wir sind am Samstag umgezogen und an dem Nachmittag war gerade die Waage da. Im Herbst hatte sie 560 kg und war gerade gut, aber ohne grossartige Reserve. Der Klinikaufenthalt Ende März/Anfang April hat richtig Substanz gekostet, da hatten wir jetzt gerade wieder ein bisschen was drauf und sie hatte Samstag 533 kg. Die ganze neue Situation lenkt sie aber so vom Fressen ab, dass es gestern wahrscheinlich nur noch knapp 500 waren.... Sie sind zwar 3/4 des Tages auf der Weide, aber Heu wird in der Box sehr wenig gefressen und alles andere ist auch uninteressant. Immerhin schaufelt sie die letzten 2 Tage die eingeweichten Heucobs rein und gestern habe ich ein Fruchtmüsli gekauft, was auch sehr schmackhaft war (Glück gehabt ;)). Damit kann ich sie hoffentlich erst mal ködern, bis sie sich eingewöhnt hat und den Hafer frisst. Gestern war wenigstens der Trog fast leer, Montag Abend habe ich alles Futter entsorgen müssen, sogar Karotten und Apfel waren nicht genehm.
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Tris

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragDo 6. Jun 2019, 19:37

Die Low Cobs schau ich mir auf jeden Fall mal an. Temporäres Problem wurde gefundne, die Dame stand völlig unruhig auf der Koppel und war nur am Tigern und natürlich fällt die dnan inerhalb weniger Tage völlig zusammen :verwirrt:
2 Tage nun auf ihrer kleinen Paddockkoppel und sie sieht schon wieder deutlich besser aus.
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karamia

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragDi 15. Okt 2019, 10:15

Hat hier schon jemand das Olimond BB ausprobiert?
Würde es gerne meiner Magenstute geben da sie im Moment zusätzlich auch Probleme mit der Darmflora zu haben scheint.....
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Delight

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMo 28. Okt 2019, 18:05

Ich wäre ein Feedback interessiert, meine SB und ihre Tierärztin sind sehr überzeugend, dass meine Stute deutlich mehr Rüschnis bekommen soll und ich zusätzlich mindestens 1 eher 2,5kg Luzernecobs füttern soll. Ich bin noch etwas zögerlich.
Das Heu ist sehr spät geschnitten, eher Ende Blüte, und hat wohl nicht soviel Energie und Eiweiss wie anderes Heu. Sie baut über den Winter gerne ab.
Im Moment bekommt sie nur ca 600 Rüschnis und sieht noch gut aus.
Als ich gestern mal mit so einem Online Rationsberechnet hergespielt habe, ergab das deutlichen Mangel bei den MJ. Da sie Heu in der Gruppe frei zur Verfügung haben, kann ich auch nur grob schätzen, was sie tatsächlich frisst.
Ich sinnlose vor mich hin ... und das mit Begeisterung
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Zwergl

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMo 28. Okt 2019, 21:06

Delight hat geschrieben:Ich wäre ein Feedback interessiert, meine SB und ihre Tierärztin sind sehr überzeugend, dass meine Stute deutlich mehr Rüschnis bekommen soll und ich zusätzlich mindestens 1 eher 2,5kg Luzernecobs füttern soll. Ich bin noch etwas zögerlich.
Das Heu ist sehr spät geschnitten, eher Ende Blüte, und hat wohl nicht soviel Energie und Eiweiss wie anderes Heu. Sie baut über den Winter gerne ab.
Im Moment bekommt sie nur ca 600 Rüschnis und sieht noch gut aus.
Als ich gestern mal mit so einem Online Rationsberechnet hergespielt habe, ergab das deutlichen Mangel bei den MJ. Da sie Heu in der Gruppe frei zur Verfügung haben, kann ich auch nur grob schätzen, was sie tatsächlich frisst.


Das Auge des Herrn füttert das Pferd - wenn Du das Gefühl hast, das deine Stute aktuell gut fährt mit 600gr Rüschnis ...dann würde ich das so lassen...

Die Frage ist, ob dein Pferd das zusätzliche Eiweiss der Luzerne tatsächlich benötigt ...oft sind gute Heucobs mit entspr. Struktur völlig ausreichend... ;) .

Zwergi ist ja auch so ein Typ Pferd, der eher mal abbaut ... sie fährt aktuell mit 800gr Hafer, 100gr Marstall Basis und 500gr Heucobs plus S100 besser denn je... ;)
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Zwergl

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragSa 9. Nov 2019, 22:35

Zwergl hat geschrieben:Zwergi ist ja auch so ein Typ Pferd, der eher mal abbaut ... sie fährt aktuell mit 800gr Hafer, 100gr Marstall Basis und 500gr Heucobs plus S100 besser denn je... ;)


Jetz zitier ich mich ausnahmsweise hier mal selber... :D - das haben wir seit heute auch schwarz auf weiss...oder vielmehr blau auf grünem (Wiege)papier... :D :

Zwergi wiegt 568kg - was bei ihrer Größe etc. Idealgewicht darstellt ... hat mich sehr gefreut, das das gute Gefühl nicht getrogen hat... :)
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Zara

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMo 11. Nov 2019, 12:13

Wer hat hier Erfahrung mit der Fütterung von Haferflocken?
Wieviel gebt ihr so? Wie häufig? Lasst ihr die immer quellen (mit was)?

Mein Pferd hat nach Futterumstellung ein wenig Kotwasser und ich meine mal gelesen zu haben, dass da Haferflocken kurzfristig unterstützen können... Die Ursache ist abgestellt (altes Futter statt neues wird wieder gefüttert).
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Jessica160

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMi 11. Dez 2019, 16:49

Kann jemand eine Alternative zu Johannisbrot?

Mein Wallach hat das immer gerne gegessen, verweigert es jetzt aber komplett.
Mit der Folge, dass er wieder schlimm Kotwasser hat :-(
Wer bremst verliert :-)
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Zwergl

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMi 11. Dez 2019, 20:53

Jessica160 hat geschrieben:Kann jemand eine Alternative zu Johannisbrot?

Mein Wallach hat das immer gerne gegessen, verweigert es jetzt aber komplett.
Mit der Folge, dass er wieder schlimm Kotwasser hat :-(


Magnozym von Iwest

oder

Plantaferm P von Plantavet
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Erniie

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Re: Rund um die Fütterung unserer Vierbeiner

BeitragMi 8. Jan 2020, 16:13

Hach, wenn wir schon beim Kotwasser sind. Ich hatte hier schon mehrfach deswegen geschrieben, aber man weiß ja nie wer es zufällig liest und doch noch eine Idee hat.

Ich habe Olly jetzt seit 3,5 Jahren. Ich lasse regelmäßig Blutbilder machen (mindestens jährlich, wenn alles in Ordnung ist. Sonst häufiger) und von Anfang an waren hohe Entzündungswerte auffällig, vorallem die Eosinophilen sind fast immer hoch. Er wird regelmäßig entwurmt, wir haben vor zwei Wochen erst über 6 Tage Panacur und anschließend eine große WK inkl Bandwürmer gegeben. Kotproben sind immer ohne Befund gewesen und auch eine Darmschleimhautbiopsie zeigte keinn Auffälligkeiten. Anfangs hatte er kein Kotwasser, aber hatte immer weiche Äppel, die bei geringstem Stress zu Durchfall wurden. Stress egal welcher Art, ob Wetter, Fellwechsel, Turnier, neuer Ballen Heu ... Winter 2016/2017 hatte er stark abgenommen. Winter 2017/2018 sah er dann gut aus, allerdings wurde er auch nur longiert und nicht geritten (wegen Sattelzwang durch die Darmentzündung war ich ständig runtergeflogen und bin ihn 8 Monate nicht mehr geritten). Ende 2018 sah er dann so schlimm aus, dass ich mit ihm in die Klinik gefahren bin. Gastroskopie ohne Befund, Dünndarmeingang sah ebenfalls gut aus (so viel man halt sehen konnten, weil's ein Pony ist konnten sie das erste Stückchen mit angucken). Vermehrtes Bauchwasser, aber in der Analyse nichts Abnormes. Das sieht man auch oft, wenn er wieder einen kugeligen Bauch hat. Glucoseresoprtion leicht verzögert, aber vollständig. Darmbiopsien ohne Befunde, Darmflora in Ordnung. Der Dickdarm ist geringgradig entzündet.
Als er in der klinik war musste er 24 Stunden fasten wegen der Gastroskopie. Danach gab es ca 6-8 Wochen Kortison (3 Messlöffel Equisolon zu Beginn und dann wöchentlich reduziert). Außerdem gabs einen Futterplan er Uni Leipizig: Kein Stroh, RüSchnis, Maisflocken, Erbsenflocken, reines Vitamin E, Mineralfutter ohne Weizen, Leinsamen, Leinsamöl. Nach der Klinik hatte er für ca 3 Monate die schönsten Äppel und das Kotwasser war komplett weg. Im Frühjahr musste er dann leider sediert werden (ich glaube zum Zähne machen) und der Durchfall plus Kotwasser waren schlagartig wieder da :(
Er steht zu dritt im Offenstall, hat 24h Heu zur Verfügung, kein Stroh, kein Stress da immer genug Heu und insgesamt vier Fressplätze, er liegt regelmäßig im Unterstand zum schlafen. Die drei sind insgesamt sehr ausgeglichen und ruhig. Allgemein ist er vom Temperament deutlich mehr "angekommen", beim Reiten kooperativ, wach, fröhlich. Der Witz ist, wenn ich ihn zum Training oder Turnier mitnehme und er also durch den Transportstress sorry *kackt wie ein Weltmeister* ist es am nächsten Tag viel besser. Bewegung zuhause macht es hingegen nicht nennenswert besser. Keine Bewegung, viel Bewegung ist egal. Ende 2018 hat er auch Akupunktur bekommen, keine Besserung.
Was toll hilft ist Gras. Aber im Winter geht das bei uns nicht wirklich. Für den nächsten Sommer habe ich schon in Planung, dass die Ponys wieder mit ins Gras können. Bei uns im Stall hat sich die pachtsituation letztes Jahr geändert und die Ponys konnten nicht mehr auf die Wiese. Da auch die Heuqulität durch zukauf leider immer wieder schwankt stehen wir bereits auf der Warteliste bei einem anderen Stall. Ein Biohof mit eigenem Heu und im Sommer 24h Weide. Aber das dauert bestimmt noch relativ lange, bis wir dort hin können :(
Aktuell bekommt Olly ca 200g Brandon XL, 60g Plantaferm, ca 150g Maisflocken, 30ML Leinöl, 50g Gastrovit und Mineral. Er hatte auch wieder 4 Wochen Kortison bekommen, das hat leider rein gar nichts mehr geholfen.
Auch schon probiert: alle möglichen Kräuter (Fenchel, Kamille, Süßholzwurzel, Schwarzkümmel, Anis ...), Fermentgetreide, Yea Sacc Lebendhefen, MSM, Elektrolyte, Heucobs. Gar kein Kraftfutter habe ich auch schon getestet.
Überlege jetzt, ob ich von kanne nochmal das Brottrunk ausprobiere und das von Jessica erwähnte Johannisbrot. Aber ehrlich? Bislang hat von der Fütterung rein gar nichts einen positiven Einfluss gehabt, vom Gras mal abgesehen. Und irgendwann verzweifelt man echt, weil das Pony ständig stehen bleibt, äppeln möchte aber offenbar nicht kann. Die Beine sind nass und stinken, jucken tut das bestimmt auch. Und NIIIIICHTS hilft :(
Überlegung ist aktuell Dexametason zu spritzen. Eventuell auch eine Kottransplantation, denn Dusty hat die dollste Verdauung die es gibt. Der hat immer schöne Äppel, selbst unterwegs werden die nicht einmal weich :D Aber bei Olly komme ich mit dem Beine und Schweif waschen nicht einmal mehr hinterher ... Auch einen Versuch wäre sonst, alles Futter komplett abzusetzen und dann vielleicht einzeln über je 2 Wochen zu testen, worauf er reagiert und worauf nicht. Problem ist dabei halt, dass wir erst einmal einen Ausgangszustand erreichen müssen, der aussagekräftige Ergebnisse zulässt. Wenn die Verdauung auch ohne Futter noch Kapriolen schlägt, kann man halt auch nicht sagen, ob er nun aufs Futter oder auf was auch immer reagiert.
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