Beruf und Hund

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Anne845

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Re: Beruf und Hund

BeitragSa 13. Sep 2014, 18:05

Finde ich eine tiergerechte Entscheidung :)
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credibility

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 15. Sep 2014, 11:54

:cry: ich finds doof, es klang gut bei euch! :zunge:
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Buschuschi

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 15. Sep 2014, 13:00

Was meinst du, wie doof ich das erst finde! :cry:
Aber mir war nicht richtig wohl bei dem Gedanken, das wir total von der Pension abhängig gewesen wären. Wenn es da Probleme gegeben hätte... Und im Stall hätte der Hund ja auch nicht richtig was von mir, sondern müsste immer warten.
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Malaika

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Re: Beruf und Hund

BeitragDi 16. Sep 2014, 07:41

Buschuschi hat geschrieben:Was meinst du, wie doof ich das erst finde! :cry:
Aber mir war nicht richtig wohl bei dem Gedanken, das wir total von der Pension abhängig gewesen wären. Wenn es da Probleme gegeben hätte... Und im Stall hätte der Hund ja auch nicht richtig was von mir, sondern müsste immer warten.


Das mit der Pension finde ich ja den wirklich wichtigsten Gedanken, ich hatte die Lösung ja auch (für die Zukunft eingelant und abgesichert), aber nach der beruflichen Veränderung von mF und unserem Umzug wäre hier nun erstmal keine geeignete Pension, die so flexibel ist.
Das am Stall macht übrigens meiner gar nix aus, da sind ja auch andere Hunde und Menschen, und es gibt so viel zu gucken und zu schnuppern, selbst wenn sie da Leinen-Hund ist, findet sie's super. Obwohl sie auch so ein sehr anhängliches Ding ist. Wenn sie rumlaufen und schnuffeln darf ist natürlich noch besser. Nur beim Reiten konnt ich sie nie losmachen, weil sie mich und Pferd dann immer verfolgt (weil ich früher immer mit ihr ausgeritten bin und sie den Unterschied nicht kapiert) - auch das kann man natürlich noch kanalisieren, wenn man will.

Ich hab damals auch viel hin und herüberlegt und zwischen damals und heute hat sich eben nicht nur wegen des Umzugs die Situation verändert - ABER: Sie kann sich auch zum besseren verändern, wenn man es mal ganz streng sieht, dürften dann nur dauerhaft Arbeitslose und eventuell zu Hause Arbeitende (wobei die sich auch nicht unbedingt "genug" Zeit nehmen können) Hunde haben. Ist halt ein Balanceakt mit vielen Kompromissen und auch Abstrichen.
EDIT: Und ein bisschen muss ich für mich selber auch zugeben, dass ich mir den Hund ja auch aus egoistischen Motiven (ich liebe Hunde/Tiere halt, finde es super so ein Tier zu erziehen/auszubilden usw.) zugelegt habe.

Nach Malaika gibt es bei uns zum Beispiel erstmal keinen Hund, das hat mF sich so ausgebeten - ist vielleicht auch ganz sinnvoll, weil dann der/die/das Kinder in einem Alter sind, wo man wieder in tolligere Urlaube fahren kann etc.
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Buschuschi

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Re: Beruf und Hund

BeitragSo 15. Jul 2018, 12:43

Ich hole das mal hoch, weil sich unsere Rahmenbedingungen etwas verbessert haben:
meine bessere Hälfte könnte einen Hund zukünftig vermutlich mit zur Arbeit nehmen. :bravo2:
Wir fangen also an uns etwas umzuschauen, aber sind irgendwie überfordert. Von einem Welpen sind wir wieder abgekommen (nicht stubenrein und Büro...) und suchen jetzt als Anfänger nach einer unproblematischen älteren Fellnase.
Aber in den Tierheimen findet sich entweder nichts oder es wird ein eingezäunter Garten verlangt oder so. :nixweiss: Wie sind denn eure Erfahrungen mit ebay-Kleinanzeigen und anderen Portalen? Ich hatte bisher immer Angst, das man da an unseriöse Anbieter gerät oder falsche Informationen bekommt.
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Anne845

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Re: Beruf und Hund

BeitragSo 15. Jul 2018, 13:22

Unser Scotty ist von ebay-kleinanzeigen, der weltbeste Hund :D Ist halt ähnlich wie beim Pferdekauf, man schaut sich den Hund an, die Besitzer, das Umfeld und das Bauchgefühl ist wichtig ;)
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FCM

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Re: Beruf und Hund

BeitragSo 15. Jul 2018, 15:39

Ich helfe ehrenamtlich bei einer Tierschutzorganisation.. allerdings kommen die Hunde aus Ungarn! Wenn das für Dich in Frage kommt, darfst Du Dich gerne bei mir melden


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Sei Pippi.... nicht Annika!
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Lasi

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 06:53

@Buschuschi wir haben unseren Oscar aus Griechenland und es war die beste Entscheidung überhaupt, tolle Orga, super Abwicklung und nach über 4 Jahren
stehen wir immer noch in Kontakt.
Einen Wallach kannst du fragen, einen Hengst sollst du bitten, mit einer Stute musst du diskutieren.
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Soleika

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 09:04

Hallöchen, ich teile auch mal meine Erfahrungen.
Mein Hund ist ein Scheidungskind, geht aber tagsüber immer noch zu meinem Exfreund ins Büro. Darüber bin ich sehr dankbar. Für mich sind es zwar jeden Tag 2 x 20 Min Umweg, aber das tue ich gerne für den Hund. Sie kennt da alles und freut sich, wenn ich sie hinbringe. Die schläft von den 9 Stunden, die sie dort ist, wahrscheinlich 8. Da ist sie sehr pflegeleicht, obwohl viel Border Collie drin ist.
Nachmittags kommt sie dann mit zum Stall, wo sie zum Glück frei laufen kann. Wenn ich reite liegt sie am Platz. Das klappt alles super.
Ich würde mir allerdings auch keinen Welpen holen. Hatte bisher mehrere Pflegewelpen über den Tierschutz und das ist mir zu viel Aufwand.
Allerdings mag ich das Konzept sehr. Die potentiellen "Eltern" konnten sich den Hund bei mir zu Hause anschauen, z.B. wie er mit Kindern und anderen Hunden klar kommt. Sie konnten auch mehrmals vorbei kommen zum kennen lernen. Außerdem gibt es keinen Druck, da es nicht um Geld geht.
Ich würde immer wieder einen Hund von einem seriösen Tierschutzverein nehmen.
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krümelkeks

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 10:01

Hm also mein Hund stammt ja auch aus dem Tierschutz(lanzarote, aber deutsche Organisation) und ich liebe meinen Hund. Aber ich würde es nicht wieder machen, Es ist doch ein gr. Überraschungspaket. Sie war auch erst 4 Monate alt als sie kam. Es war in den ersten Jahren zum Haare ausraufen, trotz regelmäßigem Hundetraining, konnte ich ihr das jagen nicht abgewöhnen. Hab mich dran gewöhnt und nun mit 9 ist sie definitiv ruhiger. Ich könnte sie mit zur Arbeit nehmen, ist bei uns erlaubt. Allerdings wohne ich gegnüber der Firma und so kann sie den ganzen Tag raus oder rein bei uns Zuhause und das ist doch schöner .
Meine Tochter hat auch einen Kroaten adoptiert, auch das würde sie nie wieder tun. Laut Orga sollte dieser Hund 38 cm groß sein und so gut wie ausgewachsen. Kam mit 9 Monaten nach Deutschland. Als wir ihn abholten damals im Winter bei Eis und Schnee, kam uns ein knapp 60 cm Rüde entgegen. Der auch nicht wie beschrieben ein Bernersennen Mix war. Sondern laut DNA Test, den wir machten , ein Golden Retriver/ Collie Mix. Keineswegs einfach und mit leider sehr viel Beschützerinstinkt. Er darf mit zu unsrer Tochter ins Büro, was er sich aber mittlerweile ziemlich verscherzt hat, da er alles bewacht im Büro . Wird dran gearbeitet, ist aber gar nicht so leicht.
Also unser Fazit, wir holen uns nur noch Hunde , die wir von klein auf kennen, wo Aufzucht und Haltung stimmen.
Aber so macht halt jeder seine Erfahrungen.
Ins Büro dürten unsren Hunde aber und das finde ich schon toll. Bei uns in der Firma sind regelmäßig 2 Hunde und ab und an noch mal der ein oder andre Besucherhund
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AfricanSun

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 10:01

Mein Boxi kommt aus Spanien, über einen Verein, der sich für Boxer einsetzt. Absoluter Glücksgriff und Traumhund :love2:
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credibility

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 11:19

:bravo2: :bravo2: :bravo2: :bravo2: :bravo2: :bravo2: wuuuhuuu cool!

Es gibt auch viele Tierschutzhunde in Pflegestellen, die sind dann schon stubenrein und man bekommt einen ganz guten Einblick wie die so drauf sind.

Lotti zB ist von Hundeengel.de

Habe aber auch bei Freunden mit anderen vereinen gute Erfahrungen gemacht.
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Buschuschi

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 14:10

:danke: So viele Erfahrungsberichte!
Meine bessere Hälfte schreckt vor einem Hund aus dem Ausland doch sehrzurück, weil er Bedenken hat, das es da im Büro zu Problemen kommen könnte. Das kann ich schon verstehen, zumal wir Hundeanfänger wären. Aber gefühlt gibt es ja kaum "gebrauchte" Hunde aus Deutschland mit einer bekannten Vorgeschichte und ohne größere Baustellen.
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krümelkeks

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 14:21

Kann wohl gut gehen, aber eben auch nicht.
Wir haben schon viel Geld investiert um den Hund unsrer Tochter salonfähig zu bekommen. Er hat auch mit seinen 9 Monaten(die er ja alt war) anscheinend schon eine gr. Vergangenheit. Kein Wunder , kommt er doch aus dem größten Tierheim Kroatiens. Dort sitzen 350-400 Hunde. Das da immer was hängen bleibt ist klar.
Pauli ist jetzt 4 Tage die Woche ab Mittags bei uns mit Zuhause. einmal pro Woche geht er in ein Hundehotel, dort kann er sich dann mal richtig mit andren Hunden vergnügen( mit meiner Hündin klappt das leider auch nur so leidlich. Die ist schon manchmal extrem zickig leider) . Er findet es herrlich dort und macht schon wenn wir auf den Hof dort fahren einen Riesen Tanz. Er ist mit Hunden super verträglich . Im Gegensatz zu Thilda . Dafür ist Thilda zu jedem Menschen nett und freundlich, Pauli dagegen verteidigt Haus und Hof :roll:
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Rumpelstilzchen

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Re: Beruf und Hund

BeitragMo 16. Jul 2018, 15:06

Ich glaube Grössen- und Rassentechnisch muss man bei Ausländern echt großzügig sein. Ich finde es halt schon nen Kraftakt eine Orga zu finden, die vor Ort das Problem lösen will und das Geld dafür verwendet um hunde und Katzen zu kastrieren und bodenständig genug um nicht jeden Hund retten zu wollen.
Ich hab damals lange gesucht , weil wir nen Pflegehund aufnehmen wollten. Hat dann letztendlich geklappt und aus dem Beaglemix ist eher ein großer Schäferhundmix geworden, die auch ne tolle Endstelle bekommen hat.
Für uns selbst würde so ein Hund oder auch ein "Gebrauchter" nicht in Frage kommen. Dafür hab ich zu hohe Ansprüche an die Kompatibilität.

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Soleika

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Re: Beruf und Hund

BeitragDi 17. Jul 2018, 09:55

Ich habe mittlerweile so viele Leute erlebt, die sich einen Australien Shepard oder Labrador Welpen gekauft haben, weil sie sooo tolle Familienhunde sind und die Zuchtlinie so tolle Charaktere hervor bringt...
Pustekuchen... auch daraus werden nervige Tölen, wenn Erziehung und Auslastung nicht passt.
Klar, gibt es überall solche und solche Hunde, aber bei einem Pflegehund, der kein Welpe mehr ist und den man schon in vielen Situation vor Ort in der Familie "erleben" kann, hat man meiner Meinung nach viele Vorteile.
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Sava

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Re: Beruf und Hund

BeitragDi 17. Jul 2018, 12:10

Soleika hat geschrieben:Ich habe mittlerweile so viele Leute erlebt, die sich einen Australien Shepard oder Labrador Welpen gekauft haben, weil sie sooo tolle Familienhunde sind und die Zuchtlinie so tolle Charaktere hervor bringt...
Pustekuchen... auch daraus werden nervige Tölen, wenn Erziehung und Auslastung nicht passt.


Genau, wenn Erziehung und Auslastung nicht passt! Dann wird aus dem liebsten Hund irgendwann ein nerviger und im schlimmsten Fall aggressiver Hund!

Ich persönlich würde mich nie einen Hund aus dem Ausland holen. Ich kenne deutlich mehr Fälle in denen es schief gegangen ist. Wenn man nicht gerade Rentner/selbständig mit freier Zeit Einteilung ist kann das ein ganz großes Problem werden!

Dann würde ich lieber nach ausgewachsenen Hunden aus Deutschland gucken, das Tierheim Braunschweig zB vermittelt ganz toll und mit “Hirn”. Oder mal bei den Zuchtverbänden gucken, ab und zu werden da auch erwachsene Hunde angeboten.

Überlegt euch, was der Hund mitbringen muss. Welche Charakter Eigenschaften euch wichtig sind.

Ps auch Welpen funktionieren im Büro sehr gut
Run free, kleiner Held.
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Buschuschi

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Re: Beruf und Hund

BeitragSo 22. Jul 2018, 16:12

Sava hat geschrieben:Überlegt euch, was der Hund mitbringen muss. Welche Charakter Eigenschaften euch wichtig sind.


Vermutlich wollen wir, was alle Anfänger wollen: Mittelgroß, nicht zu anspruchsvoll in der Erziehungund Beschäftigung, verträglich mit Mensch und Tier.
Dafür sind wir optisch gar nicht festgelegt. Ok, Schlappohren und kurzes Fell wären uns lieber als Fellmonster, aber da schauen wir einfach, was sonst passt.
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munsboro

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Re: Beruf und Hund

BeitragSo 22. Jul 2018, 20:02

Vielleicht einen Lagotto Romagnolo ???

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Henryetta

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Re: Beruf und Hund

BeitragSo 22. Jul 2018, 22:38

munsboro hat geschrieben:Vielleicht einen Lagotto Romagnolo ???

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Ohhhh
"Ein Pferd ohne Reiter ist immer ein Pferd. Ein Reiter ohne Pferd nur ein Mensch."

(Stanislaw Jerzey Law)
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