Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

Moderatoren: Fips, Lantini, Birte, BigK, Ribby, Quasi, Colli

  • Autor
  • Nachricht
Offline
Benutzeravatar

grenos

  • Beiträge: 7017

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragFr 17. Nov 2017, 10:09

du hast natürlich aufgrund deines berufes mehr erfahrung, vor allem von den schlechten beispielen, sasa

aber ich glaube, dass kommt auch wieder etwas auf die gesamtsituation drauf an.

wenn immer genug heu da ist, genug ausweichfläche vorhanden und die herde recht ausgeglichen...
und schläger aussortiert werden!

wie geschrieben, ich habe damit keine schlechten erfahrungen gemacht und ich habe auch noch keinen fall mitbekommen, wo das pferd aufgrund eines trittes eingeschläfert werden musste.
meine standen alle immer in herden, wo die pferde eisen haben durften
(immerhin schon seit 22 jahren, teilweise auch in gemischten herden)


und was sollen die machen, die ihren pferden die eisen nicht abnehmen können?
einzelpaddock?
boxenknast?
nur weil in einem von 10000 fällen vieleicht tatsächlich mal das bein bricht?

ein bein kann sich ein pferd auch in der box brechen (mein kleiner schimmel zb)
ich habe mehr pferde durch strahlfäule über die regenbogenbrücke gehen sehen als durch kaputte knochen :o
Offline

Greghor

  • Beiträge: 3211

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragFr 17. Nov 2017, 11:52

Das Problem wird wohl eher darin bestehen, ob man sein Pferd JETZT in eine solche Gruppe integrieren will!
Im Sommer, bei viel Platz und Nahrungsangebot, würde ich es mir viiiiielleicht noch gefallen lassen, nun aber nicht!
Mir wäre das Risiko zu groß!

Gesendet von meinem Moto G (5) mit Tapatalk
Offline
Benutzeravatar

Kolibri

  • Beiträge: 783
  • Wohnort: Niedersachsen

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragFr 17. Nov 2017, 12:11

Also der SB meinte,es gäbe keine Schläger und mein Pferd würde zunächst separat neben dem Paddock stehen.
Zum Glück ist im Moment eh keine Box frei,sodass ich noch überlegen kann.
Der Platz ist zwar ausreichend,damit die sich bewegen können,aber bei Streit dürfte es eng werden.
Mein Pferd war immer ranghoch,aber im jetzigen Stall hat er ziemlich auf die Schnauze bekommen,ich vermag das in einem anderen Stall nicht einzuschätzen.


Gesendet von meinem FRD-L09 mit Tapatalk
Offline

Rudim

  • Beiträge: 1189
  • Wohnort: Bremervörde

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragFr 17. Nov 2017, 12:53

SasaRay hat geschrieben:Für mich ist Gruppenauslauf mit hinten Eisen ein absolutes K.O.Kriterium.


Wie machst du das, wenn du Turnier reitest?
Hinten ohne Eisen?? :-?
Offline

Ruebchen

  • Beiträge: 5936

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragFr 17. Nov 2017, 13:30

Die Frage ist, wie viel höher ist das Verletzungsrisiko mit Eisen hinten. Macht es wirklich so einen großen Unterschied, wenn einer hinten aushaut, ob man den Huf blank oder mit Eisen abkriegt?
Offline

Militarypferd

  • Beiträge: 1824
  • Wohnort: Hessen

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragFr 17. Nov 2017, 13:40

Koppel geht meiner nur zu zweit, mit einem ruhigen, verträglichem anderen. Winterpaddock geht er dann meist mit seinem koppelpartner. Weil unsere Winterpaddocks/Winterwiesen für 2 Pferde nur 700qm fast, wäre mir das mit mehreren pferden auch zu gefährlich.

Mein Pferd ist aber auch ziemlich doof, der will immer kuscheln und kapiert es nicht, wenn andere das nicht wollen und wird dann immer wieder getreten - das muss ich bei nem Sportpferd nicht haben. (Seinem jetzigen Partner ist es egal)

Die meisten stehen bei uns Sommer wie Winter in 2er Gruppen. Wir haben aber auch 3 größere Gruppen, jeweils 4 bis 8 Pferde. Die kloppen sich immer mal - und haben immer mal wieder größere und kleinere Verletzungen...

Jeder wie er es halt möchte. Denke es hängt sehr vom Pferde Individuum und futterangebot ab.
Verletzungsrisiko ist mit Eisen einfach definitiv höher (Alu Eisen sogar noch schlimmer)(@sasa hattest du nicht mal ne schöne Statistik dazu verlinkt mit dem Video?)
Denoch kann auch ein tritt eines unbeschlagenen Pferdes großen schaden anrichten.

Denke besser einen friedvollenen beschlagenen, als einen dreckssack ohne Eisen.
Dran! Drauf! Drüber!
Offline

Militarypferd

  • Beiträge: 1824
  • Wohnort: Hessen

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragFr 17. Nov 2017, 13:41

Ruebchen hat geschrieben:Die Frage ist, wie viel höher ist das Verletzungsrisiko mit Eisen hinten. Macht es wirklich so einen großen Unterschied, wenn einer hinten aushaut, ob man den Huf blank oder mit Eisen abkriegt?


Ja, bei gleichem Winkel und Geschwindigkeit ist die schadwirkung, des hufes mit Eisen höher.
Dran! Drauf! Drüber!
Offline
Benutzeravatar

SasaRay

  • Beiträge: 1787
  • Wohnort: Zwischen Leihbücherei und Zielgerade

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 07:03

Rudim hat geschrieben:
SasaRay hat geschrieben:Für mich ist Gruppenauslauf mit hinten Eisen ein absolutes K.O.Kriterium.


Wie machst du das, wenn du Turnier reitest?
Hinten ohne Eisen?? :-?


Ein Pony dazu oder eben zu zweit, wobei ich jetzt noch keine zwei Pferde hatte, wo ich mich das getraut hätte.
Ich hab ja keine Turnierpferde mehr sondern nur noch Opis und die gehen über Sommer in zwei Zweiergruppen raus, im Winter einzeln. Natürlich sowieso unbeschlagen, die haben ordentliche Hufe und tun ja nix mehr.

Mit Gruppenauslauf meine ich, so zehn Pferde aufwärts den ganzen Tag auf irgendeiner Matschkoppel, möglichst noch mit nem Rundballen Heu in der Mitte oder auch sehr beliebt, im Sommer braten die dann den ganzen Tag auf irgend ner abgenagten Brache ...
Es tut mir leid, ich bin da altmodisch. Ich weiß, es gibt auch sehr erfolgreiche Rennpferde, die leben 24/7 draußen, aber ich finde, der Normalfall für ein Sportpferd ist tägliche Arbeit und zwei bis drei Stunden freie Bewegung mit Kumpel und sechs bis acht Wochen Koppelurlaub nach der Saison.
So, jetzt könnt ihr mich hauen, aber das wird nix nützen :D 8-) :)
Prince Of Lombardy after taking the fourth at Thurles on Thursday, for the Gold Cup winning team of Davy Russell, Jim Culloty and owner Dr Ronan Lambe. 20-03-14 (irishracing.com/Healy Racing Photography)
ICH BIN NICHT STUR, ICH HAB EINFACH RECHT!
Offline
Benutzeravatar

Fugazi

  • Beiträge: 6793
  • Wohnort: Regensburg, Bayern

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 09:08

Deswegen kommt meine in einen ordentlichen Aktivstall ohne Matsch und mit genügend Fläche und konsequentem Management.
Darum müssen wir auch bis April nächstes Jahr warten mit der Eingliederung.

Da mache ich mir keine Sorgen.
Und da ist wirklich genügend Platz

Ausgelegt wäre die Anlage für 40 Pferde pro Herde.
Nehmen tun sie max 30 und bei den Stuten sind es aktuell 21

Und ich weiß, dass ich dort dann zu 99% auch beschlagen werden muss.

Hat mir mein Schmied schon gesagt
Hilli buckelt wann sie es für richtig hält und nicht, wenn es scheppert und kracht :) :)
Offline
Benutzeravatar

Brauntier

  • Beiträge: 4605
  • Wohnort: NRW

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 16:06

Ich habe wohl für den Elch die nahezu perfekteste Lösung gefunden: Wohnortnah (4km), meist gut gepflegte Böden, Hallen 60x20 und 40x20, 2 Außenplätze, 2 Plätze zum Longieren/Laufen lassen, tolles Ausreitgelände vor der Nase. Paddockbox 4x4,5m bzw fast 5m Außenwand, 7 m Paddock dran, daran die Wiese. Seit Sommer ohne Zwischenwand zum Nachbarn, also zwei beschlagene Wallache gemeinsam unterwegs :D Bisher geht das gut, denn der andere ist duckmäuserisch und der Elch beißt "nur". Was wird, wenn die Weiden bald geschlossen werden, bleibt abzuwarten. Ich sehe aber keine Probleme, da auf dem Paddock noch Platz genug für Raufereien ist.
Unverzichtbar sind für mich flexible Öffnungszeiten. Von 8 bis 22 Uhr wäre für mich unmöglich, ich käme nie zum Reiten. Bei uns wird nur alle 6 bis 12 Wochen gemistet. Mir macht das nix, denn ich kann alles selber so sauberhalten, wie ich das für richtig halte. Die Boxen sind auch am letzten Tag vor dem Grundmisten trocken und sauber. Also unsere - bei den Nachbarn sieht das zT anders aus. Stroh genügend wird nachgeliefert. Ich käme nicht damit zurecht, daß bei 2wöchigem Misten alles hoch aufgetürmt läge.
Im Grunde ist es wie der eigene Stall: Ich kann rund um die Uhr kommen und gehen, füttere selbst, halte alles in Ordnung. KF besorge ich selbst (könnte den Hafer vom Stall nehmen, aber...), Heu und Stroh wird geliefert. Seit 2 Jahren komme ich sogar trockenen Fusses vom Auto zur Box und zu den Hallen :thumbsup:
Klar: Schöner wäre es, wenn wir noch ein Solarium hätten, eine Maschine, einen warmen geschützten Putzbereich (Dach drüber hält den Wind und oft auch Regen und Schnee nicht ab ;) ) Oder auch mal einfach nicht kommen, sondern das Pferd durch's Personal versorgt wissen. Das aber ist in keinem Stall hundertprozentig der Fall, also lieber so und alle sind glücklich! :thumbsup:
Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weitergehen!
Offline

Militarypferd

  • Beiträge: 1824
  • Wohnort: Hessen

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 17:34

@brauntier klingt ja echt gut! Was zahlst du dafür?
Dran! Drauf! Drüber!
Offline
Benutzeravatar

Quasi

Moderator

  • Beiträge: 1696

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 18:51

Ich lese hier auch immer schmunzelnd mit... Durch unser Nomadenleben kenne ich viele viele Ställe in diversen Ländern und muss mich jetzt hier (Rheintal südlich des Bodensees) mit Stallsituationen arrangieren, die mir früher unvorstellbar waren und auch zum größten Teil für viele hier im Forum unvorstellbar sind. Es ist aber so, dass man irgendwie entspannter wird und gerade mit kleinen Kindern andere Dinge wichtiger werden und es doch immer irgendwie geht, Pferd sich auch arrangiert und trotzdem sehr leistungsbereit ist. Muss halt, geht ja nicht anders. Was hab ich mich früher verrückt gemacht... :blush-pfeif:
Offline
Benutzeravatar

Malaika

  • Beiträge: 1351

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 19:48

Fugazi hat geschrieben:
Und ich weiß, dass ich dort dann zu 99% auch beschlagen werden muss.

Hat mir mein Schmied schon gesagt


Ich stelle mir das sehr schmerzhaft vor und würde in deinem Fall vielleicht noch mal mkt einem Orthopäden oder auch Schuster reden.

Ansonsten geb ich zwar quasi recht aber - ich werd "im Alter " total bequem! Früher war alles möglich, heutzutage sind mir auf dauer bei meinem Hobby einfach gewissd Sachen zu doof.
Offline
Benutzeravatar

Quasi

Moderator

  • Beiträge: 1696

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 19:57

Auf jeden Fall Malaika, aber dann hast Du (beneidenswerterweise :lol:) auch die Wahl. Und ja, noch überwiegen alle anderen Vorteile, hier zu wohnen. Man muss halt immer irgendwo Kompromisse eingehen...
Ich muss nur beim Lesen hier eben immer denken, wie oft ich mich schon sooooo verrückt gemacht habe, einen passenden Stall zu finden. :verwirrt:
Offline
Benutzeravatar

Malaika

  • Beiträge: 1351

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 20:05

Ja aber nein. Und man stellt leider ja auch oft fest, dass eh nicht alles gold ist was glänzt :D ich glaube nach meinem Umzug wird es definitiv nicht leichter werden. Aber erst ist die Stute mal gut unter und erstmal darf ich mir andere Gedanken machen.
Offline
Benutzeravatar

Brauntier

  • Beiträge: 4605
  • Wohnort: NRW

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 20:18

Malaika hat geschrieben:ich werd "im Alter " total bequem! Früher war alles möglich, heutzutage sind mir auf dauer bei meinem Hobby einfach gewissd Sachen zu doof.

Genauso geht es mir eben auch. Nur, daß ich den Kram lieber selber mache und kommentarlos dazu kaufe, anstatt Energie in nutzlose Diskussionen mit dem SB und seinen Gehülfen zu versenken.
Mili, das kostet im Kölner Umland "noch" € 400. Die Ställe, in denen die Böden gut sind, oder die Öffnungszeiten funktionieren (gibt es eigentlich nicht, die machen alle um 22 Uhr zu), oder die Boxen gut gemacht sind, oder die Weide/Paddocksituation akzeptabel wäre (ich MUSS mein Pferd nicht im Offenstall haben, das ginge bei entsprechendem Service auch anders :) ) haben nie alles gemeinsam, sondern eher 80% nicht so, wie ich es mir vorstelle. Und liegen dann jetzt gerne mal bei € 600/700,- . Also, wenn man nix selbst machen muß. Dann steht der Esel aber weitestgehend in der Box. Ganzjährig. Weil Weide ist nur halbtags oder oft auch nur 2 h oder gar nicht. Das mag für ein Pferd, daß 60 min am Tag auf GrandPrix-Niveau gefordert wird und die übrigen 23h darüber nachdenkt, was er davon halten soll, völlig iO sein. Für den Standardherumdümpler ist das einfach nur doof.
Daß ich selber rumfuhrwerken könnte, lässt sowieso kaum einer zu. Die SBs gehen ja alle davon aus, daß sie den Job perfekt machen. Egal, ob sie nun einmal/Woche misten oder alle 4 Wochen. Alle haben die Weisheit mit Löffeln gefressen. Also bin ich zufrieden, daß ich die Freiheit habe, mein Ding zu machen. Auch mit Zukäufen und Mehrarbeit. Ich hatte vor Jahren versucht, einen Stall näher an meinem Arbeitsplatz zu finden. Nix gefunden, Katastrophe. Die Paddockboxen werden häufig nachts geschlossen :doh: Über die Heufütterung.. egal. :saufen:
Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weitergehen!
Offline

merlin

Moderator

  • Beiträge: 5901

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 21:20

Wenn ich das hier so sehe... Bin ich wohl im Paradies gelandet. Ich kann machen was ich will und wann ich will, das ist allen Leuten wurscht... Und wenn ich mir einbilde das ich dem mopsigen Pony noch 100kg zusatzheu geben muss... Würde mich maximal jemand beglückwünschen das sie jetzt ein heubad hat :lol: :lol: :lol:
Offline

Delight

  • Beiträge: 4152
  • Wohnort: Brüssel

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSa 18. Nov 2017, 22:06

Quasi hat geschrieben: ..und muss mich jetzt hier (Rheintal südlich des Bodensees) mit Stallsituationen arrangieren, die mir früher unvorstellbar waren und auch zum größten Teil für viele hier im Forum unvorstellbar sind.


Im Ausland ist halt vieles anders :nixweiss: , viele Ställe füttern hier im Großraum Brüssel nur einmal am Tag Heu. Einen Stall zu finden, in dem die Pferde im Winter überhaupt rauskommen, ist eine Aufgabe. Dazu bin ich immer wieder sprachlos, was meine SB seinen superteuren Zuchtstuten und Fohlen als zumutet.
Mein Mindestanspruch ist, ganzjährig ausreichend heraus, ausreichend gutes Rauhfutter und irgendwo stallnah halbwegs zumutbare Trainingsbedingungen.
Ich sinnlose vor mich hin ... und das mit Begeisterung
Offline

Militarypferd

  • Beiträge: 1824
  • Wohnort: Hessen

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSo 19. Nov 2017, 09:33

@Brauntier, dann klingt das doch nach der besten Lösung für euch! Der Preis ist stramm, ist bei uns aber leider auch so....

Der Spruch ist geil :lol: :lol:
Brauntier hat geschrieben:Weil Weide ist nur halbtags oder oft auch nur 2 h oder gar nicht. Das mag für ein Pferd, daß 60 min am Tag auf GrandPrix-Niveau gefordert wird und die übrigen 23h darüber nachdenkt, was er davon halten soll, völlig iO sein. Für den Standardherumdümpler ist das einfach nur doof.

Denke aber auch, dass selbst das härtest trainierte Pferd, gerne ein paar Stunden auf einer saftigen Wiese stehen mag.
Dran! Drauf! Drüber!
Offline
Benutzeravatar

Kolibri

  • Beiträge: 783
  • Wohnort: Niedersachsen

Re: Welche “Stallmängel“ haltet ihr für vertretbar?

BeitragSo 26. Nov 2017, 14:48

Ich habe mir in den letzten Wochen ein paar Ställe angeguckt und immer überlegt,ob ich zu pingelig bin (wie mein Freund sagt).
Im jetzigen Stall ist für mich das größte No-Go die unerträgliche SB,neben ein paar anderen Sachen. Ich habe ständig Atemnot,wenn ich dort bin.

Dann gab es einen Stall mit langem Auslauf und Heu,aber begrenztem Platz und Eisenpferden. Der erste Heulageballen,den ich sah,hatte eine riesige Schimmelstelle.Naja.

Der nächste Stall stellt die Pferde nicht täglich raus und auch nur ohne Heu,die Boxen waren dunkel. Nein,das will ich auch nicht.

Und der letzte Stall,ja,da bin ich richtig glücklich nach Hause gefahren.
Die Pferde kommen jeden Tag raus,von morgens bis abends,es gibt Heuraufen und die Winterweiden sind so groß,dass ich mir auch keine Sorgen wegen der Eisenpferde mache.Und auch der Rest sah gut aus,schönes Heu,Halle,Austeitgelände etc.

Also warte ich jetzt ab,wann dort ein Platz frei wird und fühle mich bestätigt,dass ich nicht zu pingelig bin!

Gesendet von meinem FRD-L09 mit Tapatalk
VorherigeNächste

Zurück zu Gesundheit, Haltung und Fütterung

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Cori1986 und 3 Gäste