das leidige Scherproblem

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Delight

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragSo 19. Jan 2020, 20:54

Susanne, danke. Das hatte ich auch schon ein paar Mal überlegt, aber mich nicht getraut. Meine Stute wechselt auch sehr spät und während sie im Winter wenig trotz Pelz wenig schwitzt, tut sie sich bei wärmeren Temperaturen ab März doch recht schwer.
Ich sinnlose vor mich hin ... und das mit Begeisterung
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Susanne

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragSo 19. Jan 2020, 22:32

Ich hatte jetzt die beiden Jahre den Eindruck ich helfe ihm damit wirklich. Er ist sonst erst im JUNI fertig gewesen mit dem Fellwechsel und ist echt matt wenn es dann schon warm ist. Im Winter bei kühlen Temperaturen (von kalt kann ja gerade nicht die Rede sein) schwitzt er aber so wenig, dass er komplett trocken ist, bis ich alle wieder verräumt habe. Und da er sonst auch nicht eingedeckt ist, erspare ich uns das solange es geht.
Stumpf oder struppig war da nie was. Allerdings hat er auch tatsächlich immer noch kein einziges Haar verloren als ich jeweils geschoren hatte. Damit würde der Herr nämlich von sich aus erst im März anfangen :verwirrt:
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Militarypferd

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragSo 19. Jan 2020, 22:46

Mir ist bei unseren Kolikern und anderen Schur Patienten bei den Nachkontrolle auch noch nie bewusst aufgefallen, dass das nachwachsende Fell komisch aussah :-? Und dabei scheren wir ja immer so schöne rechteckige Fenster :lol: , dass müsste ja eigtl auffallen, wenn es da Probleme mit dem Fell gäbe :-?
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brösel87

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragMo 20. Jan 2020, 08:14

Ich habe am WE drei Pferde geschoren, aber nur halb, also Hals, Schulter, Brust, Flanken, Oberschenkel. Übern Winter reiten wir fast nur gemütlich aus und da stört der Pelz nicht. Aber in 6 Wochen ist der erste Lehrgang und langsam müssen sie wieder mehr tun. Da kommt man ums Scheren nicht drumrum. Probleme mit dem Fell gab es nie, aber die haben um die Zeit auch noch nicht mit dem Fellwechsel angefangen. Ich hasse Scheren, obwohl alle todbrav sind und unangebunden stehen bleiben. Die Haare kriechen trotz "Ganzkörperkondom" gefühlt überall hin, ich dusche immer gleich danach und es juckt trotzdem überall.
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Delight

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragFr 7. Feb 2020, 13:07

Bislang war es eine gute Entscheidung einen breiten Streifen zu scherren. Meine Stute ist eindeutig 'leistungsfähiger'. Ich hoffe, dass da bald etwas Fell nachschiebt, denn bei Tageslicht ist doch deutlich zu sehen, dass es mein erster Scherversuch war :lol: .
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Noislu

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 1. Sep 2020, 07:32

Ich hole das mal frühzeitig wieder hoch!
Hat hier eigentlich jmd sein `Sportpferd` im Winter ohne Decke rumalufen???

Ich spiele mit dem Gedanken, meinen diesen Winter erstmalig ohne Decke laufen zu lassen. Hauptgrund: Er hasst Decken! :D Obwohl ich wirklich keine Billodecken kaufe und sehr auf gute Passform achte, findet er Decken grundsätzlich doof und hat auch schon so manch eine vorne kaputt gebissen. Beim arbeiten im Winter schwitzt er generell ziemlich wenig und ich musste auch noch nie scheren, da eh nicht viel Fell vorhanden. Dies könnte natürlich widerum bedeuten, dass er dann iwann vielleicht friert oder eben ohne Decke doch deutlich mehr Pelz entwickelt und widerum mehr schwitzen wird beim arbeiten. Abgesehen davon habe ich ein wenig Bedenken, da er nicht allzu rund ist und ich habe Angst, dass er im WInter dann zuviel Energie zum warmhalten benötigt und zu dünn wird.

Wie sind eure Erfahrungen auf dem Gebiet? Oder ist SPortpfer und ohne Decke ein NoGo? :?:
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Froop23

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 1. Sep 2020, 12:19

Ich habe meinen Jungen letzten Winter ohne Decke gehabt (letztes Jahr 3, jetzt 4-jährig) und möchte das dieses Jahr auch wieder machen. Natürlich hat der noch nicht so viel gearbeitet wie ein auftrainiertes Sportpferd, aber ins schwitzen gekommen ist er dennoch.
Mit Trocknen hatte ich eigentlich nur Probleme vorm Reiten, wenn er nass geregnet von der Weide kam. Nach dem Reiten ist er immer sehr schnell getrocknet, ich habe drauf geachtet lange genug Schritt zu gehen nach der Arbeit und dann noch ggf noch kurz eine Decke zum Abschwitzen. Aber oft war das gar nicht nötig.

Das einzige Problem ist dass die, wenn’s richtig regnet und die sich dann wälzen, natürlich wirklich schlimm schmutzig sind. Da hilft dann nur der Wasserschlauch. Aber auch das hat er ohne Schaden überstanden :blush-pfeif:
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shanara

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 1. Sep 2020, 13:26

Ich bin die letzten Jahre auch vom scheren abgekommen - klar schwitzen sie beim Reiten mehr aber ich hab da sehr gute Erfahrungen mit der Rambo DryRug gemacht - da geht das trocknen deutlich schneller als mit normalen Abschwitzdecken.
Allerdings sind die Pferde wirklich oft richtige Schweinchen und manchmal bring ich den Dreck stellenweise gar nicht wirklich raus weil noch nass.
Einmal habe ich allerdings im März noch geschoren - da stand ein Turnier an und ich hatte keine Chance meinen schneeweißen Schimmel mit dem noch vorhandenen Pelz halbwegs sauber zu bekommen!
Mal schauen wie's diesen Winter läuft - aber geplant ist wieder, nicht zu scheren.
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ViolettaXX

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 1. Sep 2020, 14:06

mein Blüter bleibt auch dieses Jahr ohne Decke. Ich habe für den Notfall eine Regendecke und eine 50g Decke...aber er hasst die Dinger und zieht sie sich aus, daher sind die nur noch für den Notfall. Pferd feucht nach Training: Abschwitzdecke kurz drauf und gut ist oder schauen, dass er sich in Späne oder im Hallensand wälzen kann - Pferd nass wegen Regen: 2 XL Badetücher mit ordentlich Saugkraft aufs Po und in wenigen Minuten ist er trocken ;)
Als Blüter hat er natürlich fast kein Fell und sieht im Winter aus, wie andere im Sommer, dennoch hatten wir mit der nackten Variante kein Problem...ich muss einfach 5 Minuten mehr einberechnen fürs Sauber kriegen...aber das Problem habe ich auch im Sommer :lol:
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pavot

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 1. Sep 2020, 16:26

ich bin auch so hin und her....ganz ohne Scheren werde ich das Connemarapony wohl nicht durch den Winter bringen, aber ggf tut es dieses Jahr mal der irische Schnitt. Dann kann man zumindest ohne decke ausreiten gehen auch wenn es mal Regen geben sollte (Regen...das ist dieses Zeug vom Himmel, das die Wiesen normalerweise grün werden lässt, falls ihr euch erinnert?!)
Den Schnitt hat er im Sommer auch schon getragen, weil seine Vorstellung von Sommerfell und unser Sommer einfach nur schlecht zueinander passen. Mein Pony ist mit Fell deutlich weniger "frisch" als ohne bzw. teil-ohne. UNd er steht wirklich gut im Training......
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Gerrit

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDo 10. Sep 2020, 16:05

Scheren steht für mich nur dann an, wenn ich ein Pferd voll im Training habe. Weil mit Winterfell schwitzen die einfach zu viel. Da ist mir die Gefahr einer Erkältung zu hoch. Aber ein Pferd was nur ab und an was tuen muß, wofür, dann mach ich einfach öfters ne kurze Paus beim Reiten, dann schwitzt es auch nicht so stark!
Wer Frauen versteht, kann auch durch null teilen!
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pavot

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragMo 14. Sep 2020, 20:15

Connemarawinterfell ist auch im Entstehungsstadium nicht für 33°Sonnenschein geeignet. Komme gerade aus dem Stall und habe heute dem Pony einen irischen Schnitt verpasst. Kann mich nicht erinnern schon mal in shorts und tshirt geschoren zu haben und danach noch problem das Pferd waschen zu können und es in der Sonne trocknen zu lassen (ok - ging gerade unter - aber ihr wisst was ich sagen will, gell?)
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Runklrüb

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 15. Sep 2020, 10:58

ja- ich verstehe was du sagen willst......

Normalerweilse bekommt der LEM immer am 1.10 seinen "Herbst- Lüftungsschlitz" wenn der Winterfell gerade anfängt zu schieben (ich schere allerdings nicht nach dann)... momentan steht er schwitzend in der Box und hat noch gar kein Winterfellschub - wirft aber verzweifelt mit Haaren um sich.

bin am Überlegen, ob ich die Schur 1- 2 Wochen nach vorne ziehe oder ob ich besser warte und hoffe, dass er das übersteht feucht im Kaltstall ohne Erkältung.
Abends noch echt warm, nachts dann doch wieder frisch

und ich gönne ihm echt jede Minute ohne Decke.
wegen dem Rücken hatte er die oft genug auf....... :nixweiss:
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tonylein

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 15. Sep 2020, 11:30

Ich habe Püppi am Sonntag nen Belüftungstreifen geschoren :)
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Jessica160

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragDi 15. Sep 2020, 21:49

verkauft jemand zufällig eine leise Akku Maschine, die sich nicht nur für eine Detailrasur eignet? Sie sollte noch gut laufen und leicht in der Hand liegen.
Wer bremst verliert :-)
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Erniie

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Re: das leidige Scherproblem

BeitragMi 16. Sep 2020, 14:29

Noislu hat geschrieben:Ich hole das mal frühzeitig wieder hoch!
Hat hier eigentlich jmd sein `Sportpferd` im Winter ohne Decke rumalufen???



Meine standen letztes Jahr auch ohne Decke (im Offenstall). Hatte mehrere Gründe. Dusty hat Sommerekzem und ich wollte der Haut mal Ruhe gönnen. Sonst war er immer komplett geschoren, hieß dann aber wegen Fliegendecke im Sommer 365 Tage Decke tragen. Die Haut fand die regelmäßige Schlammpackung auch ziemlich gut :D
Olly hat mit seiner Dickdarmentzündung oft Durchfall und Kotwasser, das ist mit den Decken nunja ... ekelig.
Da ich den Winter über wegen der Arbeit nur am Wochenende zuhause war (und auch nur dann geritten bin) sind sie nackig geblieben. Außerdem konnte ich viel Geld sparen, weil ich keine zig Decken nach der Saison waschen und reparieren lassen musste :D Hatte das Jahr vorher über 300€ Rechnung von der Deckenwerkstatt und die Schnauze voll :roll:
Unser Offenstall war allerdings so, dass die Ponys jederzeit alle drei trocken stehen, liegen und fressen konnten. Das war mir wichtig. Olly hat eher wenig Pelz, Dusty dafür für zwei. Beide waren nach dem Reiten sehr nass, aber das trocknen war unproblematisch.
Da sie jetzt wieder nachts in die Box gehen und tagsüber auf dem Paddock keine Möglichkeit besteht, dass sie sich unterstellen können, werde ich sie aber vermutlich wieder eindecken und zumindest Dusty dann auch wieder scheren :-?
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