Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

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Sabine

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 10:34

Gerrit, auf dieses Mädchenzickenniveau habe ich so richtig garkeine Lust.
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Militarypferd

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 10:56

Sabine hat geschrieben:Gerrit, auf dieses Mädchenzickenniveau habe ich so richtig garkeine Lust.


Du musst ja nicht auf "Mädchenzickenniveau" sein, sondern, darfst gerne ganz sachlich, Deine von Gerrit noch mal zitierte Aussage näher erläutern.


PS:
Ich wollte zu dem Thema auch noch gerne meinen Senf dazu geben, aber aus Mangel an Zeit, habe ich es noch nicht geschafft. :blush: wird schließlich auch ein längerer Text.
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Gerrit

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 11:22

Sabine hat geschrieben:Gerrit, auf dieses Mädchenzickenniveau habe ich so richtig garkeine Lust.


Ich weiß zwar wirklich nicht, was daran ..Mädchenzickenniveau.. ist....

Genau Deine Aussage hat letztendlich dazu geführt, das dieser Thread eröffnet wurde.
Du bist der Meinung .. nochmals .. das ........das frühe Gefummel mit den jungen Pferden idR. überflüssig und oft hochgradig schädlich ist....

Daraufhin haben wir im Verkaufsthread angefangen zu diskutieren...ohne Dich, du warst ja im Urlaub,, @Brösel hat daraufhin diesen Thread eröffnet... und nun warten wir auf eine sachliche Begründung, warum du dieser Meinung bist....

Aber wenn Du Dich nicht äußern willst auch gut... ;) Schönen Tag noch.

Munsi, komm, wir suchen uns wen Neues :lol:
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Sabine

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 15:01

Das macht mal. :thumbsup:
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FCM

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Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 15:18

Ich bin bei Sabine.. zum diskutieren habe ich allerdings auch keine Zeit und auch keine Lust.. ist ja wie mit allem.. leben und leben lassen.. wenn ihr das so wollt, ist ja euer Ding ..ich würde so ein Tier nicht kaufen .. genau so wenig wie einen auf dem 3-jährig schon einer drauf saß


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Gerrit

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 15:40

Sorry, die Vorlage kam von Sabine. Behauptet andere würden ihre Pferde "schaden" um dann auf die Frage eine sachliche Antwort zu bekommmen, fängt sie an sich raus zu reden. Alles gut, für mich ist das ok. Aber bitte nicht behaupten, ich wäre der jenige der...
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CubaEvita

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 20:06

FCM hat geschrieben:Ich bin bei Sabine.. zum diskutieren habe ich allerdings auch keine Zeit und auch keine Lust.. ist ja wie mit allem.. leben und leben lassen.. wenn ihr das so wollt, ist ja euer Ding ..ich würde so ein Tier nicht kaufen .. genau so wenig wie einen auf dem 3-jährig schon einer drauf saß


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Warum würdest du dich auf einen 3 jahrigen gerittenen nicht kaufen? Ist doch auch immer eine Frage des “Reitens” ?
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FCM

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 20:24

Ich mag es einfach nicht! 4jährig reicht vollkommen


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Gerrit

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 21:01

:klugscheisser: das war aber nicht der Grund, warum ich eine Antwort von @sabine wollte :klugscheisser: Modus aus.
Das mit 3- oder 4 jährig ist ja wirklich jedem selber überlassen. Find ich schon ok ;)
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FCM

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 21:05

Das beinhaltet vor 3,5 jährig auch lediglich Hufe geben, halfterführig, anbinden lassen und auf den Hänger gehen..


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munsboro

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 21:26

Ich kann auch immer noch nicht nachvollziehen, ob sich das "hochgradig schädlich" auf die psychischen oder physischen Aspekte bezog, oder beides???

Und ja, meine xx Stute ist tatsächlich 2 jährig schon Rennen gelaufen und sie hat weder einen psychischen Knacks, noch irgendwelche gesundheitlichen Probleme. *klopfaufholz*
Da kenne ich einige "schonend" und spät angerittene Pferde, die trotzdem mit Sehnenschaden etc. pausiert haben.





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Rumpelstilzchen

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 11. Feb 2019, 21:38

Ich denke Sabine meint auch nicht die Grunderziehung, sondern regelrechtes verpütschern. Vor allen bei Hengsten ist das einfach total unangenehm mit solchen "verzogenen " Biestern.

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Sabine

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMi 13. Feb 2019, 10:13

Ja, das meinte ich und habe das mE. auch deutlich formuliert.
Unter Gefummel verstehe ich alles was eben nicht not tut. Und schädlich meint, dass diese Pferd mE. häufig Verhaltensmängel entwickeln, sprich wenig umgänglich, distanzlos, laurig, unsozial sind. Dem Fohlen wird es physisch sicher nichts machen, wenn es mit der Flasche groß gezogen, jeden zweiten Tag geputzt und spazierengeführt und umtüddelt wird, aber haben möchte ich so ein Pferd nicht.

Mir ist es aber von Herzen egal wenn irgendjemand das anders handhabt, ich muss mich mit dem Ergebnis ja nicht befassen. Ich finde einen freundlich distanzierten Umgang mit dem Fohlen ideal, die eigentliche Erziehung macht die Herde viel besser (s. die Thürengeti-Pferde).

Ansonsten halten wir es mit unseren paar Joungstern wie FCM. Ich bin anders als Fannimae großer Freund von guter Longenarbeit. Ich sehe aber auch Vorteile in dieser Art des Anreitens. Unser Gelände bietet sich dazu überhaupt nicht an, so das sich diese Frage für uns nicht stellt.

Der Verweis auf die Rennpferde erschließt sich mir nicht. Das das frühe Rennen laufen der Blüter andere Nachteile und Risiken hat steht ja vermutlich außer Frage.
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jenne84

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMi 13. Feb 2019, 13:51

Ich finde man kann das einfach nicht so pauschalisieren, es gibt 3 jährige mit denen ich an Reitpferdeprüfungen teilgenommen habe die ich ausgeritten bin und die Projekt Nurmi Ende des Jahres gelaufen sind das hat denen nicht geschadet dann habe ich aber auch welche die erst 4,5 jährig angefangen habe denen hätte das vorher sicher nicht gut getan weder für Kopf noch für Körper jedes Pferd ist anders ist bei Menschen ja auch so der eine versteht es so wenn ich es im Unterricht sage, dem anderen muss ich es vorreiten....
Zum rumgetüddel ich muss sagen eines unser Thürgenti Pferd läuft super auf den Hänger ist auch so super brav beim putzen usw. der andere läßt keinen Menschen an sich ran das ist ein riesen Theater dem eine Wurmkur zu geben, beim putzen zuckt er und will weg rennen also dem hätte etwas rumgetüddel sicher geholfen den so einen 4 jährigen jetzt zahm zu machen ist anstrengend und sehr aufwendig
Ich tüddel mit meinen Fohlen nicht groß rum aber die kommen zum schmmied müssen also Halfter kennen und haben sich auch anfassen zu lassen, putzen usw mache ich nicht mit denen weder zeit noch sinnvoll denke ich.
Aber die beiden Fohlen aus der Thürengti.... der eine mit viel Übung inzwischen so das man ein Halfter rauf machen kann und anfassen kann der andere ein riesen Theater.
Nun weiss ich aus eigener Erfahrung das wir auch solche Fohlen hatten die einfach extrem scheu sind oftmals hat sich das später komplett gegeben. Aber man kann denke ich nicht behaupten das Pferde die so quasi ohne Mensch aufwachsen leichter in der Arbeit sind als andere!
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munsboro

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragDo 14. Feb 2019, 21:59

Na ja, unter "hochgradig schädlich" verstehe ich was anderes
z.B. einen Liter Diesel trinken
Ein verzogenes Pferd ist nervig, aber wie schon bemerkt, das Pferd wird es nicht stören und gesundheitliche Schäden wird es auch nicht davontragen! Klar, im Nachhinein muss man mehr Zeit in die weitere Erziehung, oder eher Umerziehung investieren, aber das muss man sowieso, mal mehr, mal weniger, je nach Typ, da stimme ich Jenne zu.

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Gerrit

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragFr 15. Feb 2019, 11:53

Hier ging es doch wirklich um die Behauptung von @Sabine...hochgradig schädlich .... und nicht um, vertüddeln oder sowas.

Und dazu hat @sabine noch immer keine Stellungnahme abgegeben, was daran so hochgradig schädlich ist ..... nur um das zu erwähnen ;)
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karamia

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragFr 15. Feb 2019, 13:26

Also ich kenne tatsächlich ein Pferd das wegen Gefummel und Getüddel den 3. Geburtstag nicht erlebt hat.
Die Besitzerin hat jeden Kratzer, jedes krumme Haar, alles und sofort behandelt, x fach Antibiotika von innen und von außen, jeder Schnitzer wurde aufgepuhlt um es "sauber zu machen" damit es sich nur ja (nicht) entzündet. Ständig wurde sie aus der Herde gefischt zum spazieren gehen, putzen, Schrecktraining und natürlich um das Tier milimetergenau nach Wunden abzusuchen. Und wirklich Kratzer wo ich bei keinem meiner Pferde auch nur Aluspray drauf getan hätte, jede Kruste wurde abgepuhlt. immer schön Dreck rein geschmiert, gewaschen, verbunden....
Es war furchtbar. Mit knapp 3 lag sie morgens mit Kolik halbtot im Paddock, beim Punktieren der Baudecke kam schon braune Brühe. TA hat sofort eingeschläfert.
Ob diese wahnwitzige Gabe von Medikamenten im Jungen Alter was damit zu tun hat, ich bin der festen Überzeugung Ja.
Ansonsten halte ich so den Mittelweg, ich war noch nie mit einem zweijährigen spazieren oder so, aber ich hab sie schon in der Hand.
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Schniti

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragFr 15. Feb 2019, 14:59

@karamia: ich denke sowas ist genau das abschreckende Beispiel, das die meisten vor Augen haben, wenn sie das frühe tüddeln kritisieren. Ganz oft geht so ein Verhalten eben einher mit völliger Ahnungslosigkeit. Die planlose Mutti kauft sich ein Fohlen und möchte das am liebsten zu ihrem Schoßhündchen machen. Da wird nicht nur gepflegt und geschmiert sondern gerne auch gefüttert bis zum umfallen (eigentlich das gleiche Phänomen wie mit den fetten Hunden und Katzen). Dabei entstehen fast zwangsläufig verzogene, unerträgliche Biester, die zudem auch noch häufig krank werden gerade weil auch so viele Fehler gemacht werden und vieles entgegen der Natur gemacht wird. Aber Hauptsache die haben schon 2jährig die volle Glitzerkollektion und laufen an der Hand über bunte Planen oder so ein Mist :verwirrt:
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Rumpelstilzchen

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragSa 16. Feb 2019, 07:19

Auf einem Satz rumzureiten ist ja nun schon ein bisschen schräg, Gerrit

Und ich empfinde es z.b auch als hochgradig schädlich, wenn ich ein verzogenes älteres Pferd ständig in extremen Formen zurechtweisen muss, damit alles heile bleibt. Weder für meine noch für die Pferdepsyche angenehm. Die besten Erzieher sind nunmal andere Pferde.

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Sabine

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Re: Ausbildungsbeginn bei jungen Pferden

BeitragMo 18. Feb 2019, 09:20

Allerdings...
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