Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

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Tasha

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragMo 15. Mai 2017, 11:30

Ich finde ja Agrobs Kraftprotz bzw Maiscobs nicht schlecht. Da hier die ganze Maispflanze verwertet wird ist es auch als Raufutter anzusehen (lt. Homepage).
Meiner liebt es. Er ist ja jetzt 5, ein Spätentwickler und daher etwas rippig bzw. kantig. Natürlich bekommt er auch unser hauseigenes Müsli (Hafer, Mais, Gerste, Öl, Mineralfutter etc.)
Wenn mehr KF füttern wollte würde ich unseren SB um reinen Hafer bitten, ganzes Korn.
Leider ist die Heuqualität bei uns echt nicht der Knaller, ist leider nass geworden.. ich hoffe dieses Jahr klappt es mit der Ernte bzw dem Wetter besser.
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VDSM

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragMo 15. Mai 2017, 15:20

Ruebchen hat geschrieben:Ich versuche mich da jetzt auch gerade dran, weil das Friesentier auf der Stallgasse beim Betüddeln immer mal wieder "Gähnanfälle" bekommt und zwischendrin auch minimal Kotwasser hat. Magnoguard oder Ulcequin haben keine Verbesserung gebracht. Und für Gastroguard ist mir nur Gähnen als Symptom zu wenig..


Das kann aber schlichtweg auch daran liegen, dass er sich gerne betüddeln laesst :D Meine kommt aus dem gaehnen nicht mehr raus, wenn die Osteo dir "richtigen" Punkte bearbeitet oder sie nach der Arbeit so richtig zufrieden mit sich und der Welt ist.
Der kürzeste Reiterwitz: Ich kann's!
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Ruebchen

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragMo 15. Mai 2017, 20:19

VDSM hat geschrieben:
Ruebchen hat geschrieben:Ich versuche mich da jetzt auch gerade dran, weil das Friesentier auf der Stallgasse beim Betüddeln immer mal wieder "Gähnanfälle" bekommt und zwischendrin auch minimal Kotwasser hat. Magnoguard oder Ulcequin haben keine Verbesserung gebracht. Und für Gastroguard ist mir nur Gähnen als Symptom zu wenig..


Das kann aber schlichtweg auch daran liegen, dass er sich gerne betüddeln laesst :D Meine kommt aus dem gaehnen nicht mehr raus, wenn die Osteo dir "richtigen" Punkte bearbeitet oder sie nach der Arbeit so richtig zufrieden mit sich und der Welt ist.


Ich bin vermutlich einfach nur hysterisch :D Aber es gab tatsächlich Futtermittelhersteller auf der Nordpferd, die davon überzeugt waren (oder zumindest wollten, dass ich es bin), dass mein Pferd ein hochgradiges Magenproblem hat. Die nette Dame von Ludgers stand eher auf meinem Standpunkt - kann, muss aber nicht. Das war mir deutlich sympatischer.
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Zwergl

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragMo 15. Mai 2017, 22:14

Jesse hat geschrieben:Mal eine Frage an diejenigen, die sehr wenig Kraftfutter füttern: Wie zum Geier bekommt Ihr das hin? Mein Pferd bekommt Heu ad libitum bzw. im Sommer 24 h Weide. Und trotzdem muss ich zwischen 4 und 6 kg Kraftfutter zufüttern, sonst nimmt er sofort ab. Ich habe schon mehrfach den Versuch unternommen, das KF zu reduzieren, aber er sieht dann immer nach kurzer total rippig aus und verliert die Gehfreude. Beim Reiten ist er dann faul und extrem triebig, wird nicht mehr richtig locker und schwitzt deutlcih mehr. Mache ich was verkehrt? Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass weniger mehr ist und die großen Mengen KF, speziell Getreide, den Stoffwechsel eher belasten.


Die Frage, die sich zuerst stellt - wie "artenreich" (sprich welche Gräser und Kräuter) ist das Gras...und das Heu (- hier kommt es zusätzlich noch auf den Schnittzeitpunkt an). Häufig weisst schon allein das Heu zu wenig Struktur auf - hier kann man Abhilfe schaffen durch mehr Struktur ...in dem Fall im Trog (wenn kein besseres Heu verfügbar ist) - hierfür eignet sich Pre Alpin Wiesencobs, Senior oder das Aspero sehr gut.

Eine weitere Frage wäre, ob das Heu in loser Form zur Verfügung steht...oder er dafür "arbeiten" muss. Zwergi war lange Zeit oft auch zu rippig...trotz viel Heu... seit sie aber stets "Zupfen" muss... und damit verbunden auch länger kaut...und besser einspeichelt...kann sie mehr Energie aus dem Heu ziehen (obwohl sie noch nie geschlungen hat).

Zu guter Letzt stellt sich dann auch noch die Frage, woraus die 4-6kg KF letztlich bestehen... sprich was fütterst du genau...?
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Zwergl

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragMo 15. Mai 2017, 22:20

menet hat geschrieben:@Zwergl : Reiskleie und Luzerne, das wäre ja in etwa das, was deine bekommt, wenn auch in etwas anderer Struktur. Allerdings habe ich das Gefühl, ich brauch für die Energie noch etwas und fütter nun seit einer Weile wieder etwas Hafer. Ich wäre nicht abgeneigt, den Hafer weg zulassen, wenn ich dies andersweitig ersetzen könnte...


...wenn Reiskleie plus Luzerne nicht ganz ausreicht, um den Hafer wegzulassen... vll. wäre das neue Futter von Mühldorfer ja ne Alternative für Euch:

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Links dieses Beitrags anzusehen. ... defrei.htm

...wobei ich persönlich jetzt nicht so der Sojabohnen(schalen)freund bin... ;) .
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suomi

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragDi 16. Mai 2017, 05:06

wobei mir sich die Frage aufdrängt:

vorausgesetzt dass Pferd Hafer verträgt
: warum sollte man Hafer durch irgendein Müsli ersetzen wollen in dem massenhaft Füllstoffe und anderes Zeugs stecken und das außerdem noch ein Schweinegeld kostet? Ich persönlich bin gar kein Müslifan wie man sicher merkt.

Irgendwie habe ich den Eindruck "getreidefrei" oder "kaum Kraftfutter" ist momentan das neue "vorwärts abwärts" Anti Rollkur = Pferdefreundlich.

Ich gehe da mit Militarypferd konform: Das Auge des Herrn usw. - Mein Pferd hat auch die Neigung zum Hungerhaken. Nur ein Mal seit ich ihn habe war er fast rund: da hat er einen Sommer nur auf der Koppel rumgegammelt, bekam nur ein Händchen Hafer. - Aber wenn er was tut, dann braucht er Kraftfutter. Sonst mutiert er schnell zum Gerippe. Klar versuche ich ihn an der untersten Menge Kraftfutter zu fahren die er benötigt. So ganz habe ich den Trick aber noch nicht raus. Momentan allerdings sieht er richtig gut aus. Hoffe das bleibt auch über die Turniersaison so.
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Iradiel

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragDi 16. Mai 2017, 06:36

suomi hat geschrieben:Irgendwie habe ich den Eindruck "getreidefrei" oder "kaum Kraftfutter" ist momentan das neue "vorwärts abwärts" Anti Rollkur = Pferdefreundlich.


Das war ja auch mein Eindruck. Für mich war diese getreidefreie Fütterung ein Märchen, weil Hafer einfach seit Jahrzehnten Hauptbestandteil der Pferdefütterung ist. Letztendlich haben sich in den letzten Jahrzehnten viele Dinge aber auch weiterentwickelt und verändert - wie eine Freundin so schön zu mir sagte. Ich habe mich wirklich gegen die getreidefreie bzw. zum Teil getreidefreie Fütterung gesträubt. iWest hat es mir am Ende aber auch empfohlen. Wie sagte unser alter Stallbesitzer immer so schön? "Pferde brauchen nur die drei H's. Hafer, Heu, H2O." Aber anhand meines Pferdes wurde ich eines besseren belehrt.

Bis dato habe ich zB auch noch nie so häufig bei Pferden von Magenproblemen gehört. Plötzlich höre ich es bei jedem zweiten Pferd. Ständig schnappt man in irgendeinem Gespräch das Wort "Magenproblem" auf.

Vermutlich züchtet man sich viele Probleme auch einfach selbst heran... :nixweiss:

Aber mal eine andere Frage:
Wie ist das mit Reiskleie und der Zubereitung? Lässt man die Pellets in Wasser quellen?
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menet

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragDi 16. Mai 2017, 08:02

Zwergl hat geschrieben:
menet hat geschrieben:@Zwergl : Reiskleie und Luzerne, das wäre ja in etwa das, was deine bekommt, wenn auch in etwas anderer Struktur. Allerdings habe ich das Gefühl, ich brauch für die Energie noch etwas und fütter nun seit einer Weile wieder etwas Hafer. Ich wäre nicht abgeneigt, den Hafer weg zulassen, wenn ich dies andersweitig ersetzen könnte...


...wenn Reiskleie plus Luzerne nicht ganz ausreicht, um den Hafer wegzulassen... vll. wäre das neue Futter von Mühldorfer ja ne Alternative für Euch:

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...wobei ich persönlich jetzt nicht so der Sojabohnen(schalen)freund bin... ;) .


Hmmm, ich denke zusätzlich Sonnenblumenkernen würden das Sojaproblem eliminieren :)

@Iradiel : meine Reiskleiepellets können ohne Einweichen direkt so gefüttert werden.
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Marüüü

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragDi 16. Mai 2017, 08:32

Meine Stute läuft auch seit Mitte 2016 getreidefrei.

Nachdem wir aufgrund des Gähnens und Zicken beim Putzen&Satteln den Magengeschwüren auf die Spur gekommen sind. Dabei sah sie aber nie schlecht aus.

Sie bekommt seither Heu ad.L. und das Mühldorfer Mucovital (ca. 1kg / Tag), Magnoguard (das möchte ich jetzt wieder absetzen und sehen, was passiert), und läuft damit topfit durch die Welt und auf Turnier (VA, L-Spr, L/M-Dressur).

Sie ist über den Winter mal moppelig geworden, sieht jetzt aber richtig schön sportlich aus. :) Ich mag Pferde aber auch lieber etwas schlanker. :3affen:
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Iradiel

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragDi 16. Mai 2017, 09:01

Evtl doofe Frage: Reiskleie & Turniersport ist erlaubt? Wegen Reiskeimöl - das muss ja ein paar Tage vor dem Turnier abgesetzt werden.
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grenos

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragDi 16. Mai 2017, 09:40

Ruebchen hat geschrieben:[ Die nette Dame von Ludgers stand eher auf meinem Standpunkt - kann, muss aber nicht. Das war mir deutlich sympatischer.


sorry, etwas ot:
mit den damen hab ich auch sehr gute erfahrungen gemacht!
haben mir anfangs auch eher zu energieärmeren futter geraten
(es aber nicht direkt gesagt, sondern nett verpackt -> man kennt ja die ganzen "hochleistungspferde von klein erna, die mit ner e-dressur schwerstarbeit leisten")
so haben wir uns dann etwas hochgearbeite und fahren nun auch sehr gut mit dem ludgers
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Krümelmonster

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragDi 16. Mai 2017, 10:22

Reiskleie ist erlaubt. Das hab ich erst neulich nachgeschaut.

Ich hab die Reiskleie von CME. Davor hatte ich eine, die war total bröselig und bäh. Die von CME ist schön stabil, staubt nicht. Einweichen tu ich da nichts.
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Iradiel

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragMi 17. Mai 2017, 06:27

Eggersmann bietet die Revital Cubes an. Ist wohl auch eine Form Reiskleiepellet. Mich stört da aber etwas die Melasse.

Füttert ihr Luzerne lose oder als Pellet?
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Militarypferd

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragMi 17. Mai 2017, 06:52

Ich hab das als Pellets zum aufweichen versucht. Trotz ganz langsamen anfüttertens hat meiner die übelste schei*** da drauf bekommen. Und gefressen wurde es auch nur sehr ungern. Durchfall kenn ich von ihm nicht - bekommt er normalerweise nicht mal vom anweiden. :nixweiss:

Und das Lose frisst er nur, wenn ich ihm das Heu wegnehme oder mit ganz viel Müsli mische...
Dran! Drauf! Drüber!
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Iradiel

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragFr 19. Mai 2017, 06:16

Wo wir beim Thema "getreidefreie Fütterung" sind. Oft stellt man ja auch auf getreidefreie Fütterung um aufgrund von Magenproblemen.
Wir vermuten bei meinem Pferd aktuell einen Stressmagen. Letzte Woche sah er noch top aus, am Wochenende waren wir auf Lehrgang, wo er zuerst etwas überdreht war aber nun hat er abgebaut. Normalerweise kann ich überall ohne Probleme mit ihm hinfahren. Mein Tierarzt war auch ganz überrascht, als ich ihm davon erzählte. Jeder ist darüber überrascht, weil er sonst so eigentlich nicht ist.

Was kann man da füttern?
Irgendwas zur Stärkung der Nerven? Beruhigung des Magens? Einfach zum Vorbeugen und unterstützen. Irgendwie muss es ja in den Griff zu bekommen sein.
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Zwergl

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragFr 19. Mai 2017, 10:23

Iradiel hat geschrieben:Wo wir beim Thema "getreidefreie Fütterung" sind. Oft stellt man ja auch auf getreidefreie Fütterung um aufgrund von Magenproblemen.
Wir vermuten bei meinem Pferd aktuell einen Stressmagen. Letzte Woche sah er noch top aus, am Wochenende waren wir auf Lehrgang, wo er zuerst etwas überdreht war aber nun hat er abgebaut. Normalerweise kann ich überall ohne Probleme mit ihm hinfahren. Mein Tierarzt war auch ganz überrascht, als ich ihm davon erzählte. Jeder ist darüber überrascht, weil er sonst so eigentlich nicht ist.

Was kann man da füttern?
Irgendwas zur Stärkung der Nerven? Beruhigung des Magens? Einfach zum Vorbeugen und unterstützen. Irgendwie muss es ja in den Griff zu bekommen sein.


Da du schreibst, das er sonst nicht nervig war...hätte ich def. den Magen im Verdacht... am besten etwas füttern, was die Magenschleimhaut etwas schützt...

wie Pronutrin, Gastrocare, Magnoguard oder Ulcequin.

Es muss auch was Neues geben auf Algenbasis, was sehr gut sein soll lt. meinem Ta - hab mich aber noch nicht rangetraut, weil Zwergi auf Algen schon mal mit "Magen"/Durchfall auf Algen reagiert hat... ich nehm fast an, das er das "74 Equine" meinte...muss ich aber noch mal fragen... ;)
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Iradiel

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragFr 19. Mai 2017, 20:45

Mein Tierarzt bringt mir nächste Woche das Pronutrin vorbei. Er sprach aber auch von Kristallklar Coolly.

Ich möchte einfach entspannt wegfahren und keine Angst haben, dass mir jedes Mal danach das Pferd "einbricht".
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Escapada

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragFr 19. Mai 2017, 20:50

Meine Stute bekommt Gras/Heu und 3 kg Rice up pro täglich. Sie läuft im Moment auf * und soll jetzt ** gehen. Sie bekommt vom Getreide Nesselfieber, dicke Beine, ist aufgegast und mag nicht recht vorwärts laufen wohl aufgrund von Bauchweh. Mit dem Reisfutter geht es ihr gut.
Wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd...
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Zwergl

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragSo 28. Mai 2017, 08:08

Hab letzte Woche unseren Ta mal angerufen und gefragt (...und ihn so aus ner Fortbildung rausgeholt :blush-pfeif: ) -

Es ist das hier, was er meinte:

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Links dieses Beitrags anzusehen. ;)

Ich hab jetzt mal eine Futterprobe angefordert ... vll. verträgt Zwergi es ja...und mir wäre es auch lieber nur noch eine Sache geben zu müssen...als u. U. wieder Magnoguard dauerhaft...und am Turnier Pepticure (davon ab möchte ich eigentlich auch nicht dauerhaft für unterwegs Omeprazol geben müssen).

Hier noch ein weiteres Update von uns:

Zwergi war am Mittwoch das erste Mal in diesem Jahr wieder zum Geländetraining ... und hat sich soooooooooooo gefreut... die ersten 5 Male angaloppieren gingen nur mit leichtem Freudengeböckel :lol:

Bevor wir angefangen durften, haben wir gleich noch ein positives Feedback bekommen - unsere Ausbilderin (die nicht wusste, das wir das Futter umgestellt haben) sagte : "Zwergi schaut gut aus." - Das hat mich doch sehr gefreut...

Auch Leistungsmäßig wars echt gut ... trotz der 9-monatigen Busch-pause... vom ersten bis zum letzten Sprung voll durchgezogen und über den Rücken gesprungen (...außer der Pilot hing mal wieder im Maul... :3affen: ) ...und hatte auch am Schluss das Gefühl das nur ich müde bin...und nicht Zwergi... :3affen: .

Nach dem Absatteln gabs dann noch ne Hand voll Möhren und Reisfutter... was beides begierig gemümmelt wurde ... auch das ist ein großer Fortschritt (das ging früher zu meist nur mäkelig...oder gar nicht) - auch insofern scheint die Umstellung auf "getreidefrei" zumindest für dieses Pferd die bessere Variante zu sein ... (wenn gleich es mir lieber wäre, wenn sie einfach mit ner Handvoll Hafer klar käme... wäre billiger und weniger zeitintensiv... aber was solls... :nixweiss: - ist halt einfach nicht so...). Vll. gehts ja i-wann dauerhaft ohne i-einen Magenschutz... :?:

Gestern durften wir dann das erste Mal seit dem Unfall wieder über L-niveau springen ... auch hier hatte ich nie das Gefühl, das Zwergi i-wann wieder anfängt sich auf die Hand zu packen... sondern immer nur positive Frische nach vorn...ohne "blöd-werden".
"Das Leben ist viel zu kurz, um es ohne Zwergi zu verbringen!" (Zitat frei nach Zwergis Freundin D). :mrgreen:
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Iradiel

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Re: Erfahrungsbericht: "getreidefreie" Fütterung

BeitragSo 28. Mai 2017, 15:04

Habt ihr schon erlebt, dass die Magenproblematik nach einem Stallwechsel nachließ?
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