2 Wochen Beritt sinnvoll?

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Rumpelstilzchen

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragSo 9. Jul 2017, 09:29

So wie du es beschreibst, hatte ich das bei meiner "Mutterstute" auch. Vorher war ich immer der Meinung, dass jedes pferd über ein A Gelände kommt. Die Stute sprang Wasser, Gräben und Tiefsprünge problemlos, aber bei allen anderen gab es immer wieder Probleme. Und wenn man dann härter wurde, blockte sie noch mehr. Ich habe dann damals mein mangelndes Auge und die zunehmende Unsicherheit als Argument genommen. Dann hat sich mein mann ein paar mal drauf gesetzt und es wurde nicht besser. Zwanzig Meter vorm Sprung war dann schon Schluß. Ich habe es dann akzeptiert, dass sie einfach keinen Spaß an Geländesprüngen hat und hab es schweren Herzens bleiben lassen. Gerade im Busch ist man doch auf Teamarbeit angewiesen.

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Bajana

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragSo 9. Jul 2017, 13:14

Bei ihr ist das vorallem so Tagesformabhängig, bei den letzten 10 E-Gelände, also alle die ich dieses Jahr bisher und letztes Jahr gegangen bin ist die Bilanz:
1x mit 8,0 gewonnen
4x mit 7,x platziert
2x ohne Stop aber mit schlechter Note im Ziel
2x mit Stop im Ziel
1x ausgeschieden

Aber im Training ist es genau so, es gibt Tage da ist es super, wenn ich dann merk sie ist gut drauf hatte ich bisher dann auch das zutrauen für mehr und A-Sachen und teilweise schon kleine L Aufgaben waren kein Problem. Hat sie aber einen schlechten Tag kann schon einmal über den ganzen Platz galoppieren zur Aufgabe werden. Und seit ich jetzt ein paar mal unten lag, merk ich halt, dass ich ihr auch zunehmend an guten Tagen nicht vertraue und dann auch nicht mehr so hin reite, wie ich sollte.

Generell hab ich ja dauerhaft Betreuung, ich habe jede Woche Dressurstunde und mindestens eine Springstunde (Mittwochs auswärts und Donnerstags bei uns am Stall, teoretisch, praktisch ist es am Ende meistens eine davon, weil die andere ausfällt) und dann fahre ich noch zum Geländetaining so oft es geht, dieses Jahr bisher 5 mal, ist halt zu allen Strecken 50 Minuten und länger zu fahren von uns aus.
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Tschuli

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragSo 9. Jul 2017, 13:24

Und wieso Bereitet dann nicht dein Reitlehrer?
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Bajana

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragSo 9. Jul 2017, 14:02

Die Dresurreiterin reiten selber gar nicht mehr, unser Springreiter der an Stall kommt auch nicht und der wo ich hin fahre war lang der Meinung, dass das nach hinten los gehen könnte, saß aber neulich mal drauf, der geht aber nicht Busch und hat jetzt im Sommer keine Zeit für ein Berittpferd, der wo sie nun hin geht ist aber im gleichen Stall.

Zum Thema Durchsetzen wollt ich noch sagen, dass ich das Grundsätzlich schon kann, so Sachen wie ich geh nicht vom Hof weg zum Ausreiten etc. haben ich schon hin bekommen, aber in manchen Situationen wird sie einfach Kopflos, da vermittelt sie wirklich das Gefühl, ehr sind wir beide Tot, als das sie das jetzt macht. Da kommt man dann auch gar nicht mehr bis zu ihr durch, da hat die einfach nur noch "NEIN" im Kopf. Das erste halbe Jahr hatte ich sie auch in Teilberitt erst bei einer Dressurreiterin, die sich dann aber geweigert hat sie weiter zu reiten, nachdem sie mit ihr beim Steigen umgekippt ist, dann bei ihrem Partner, aber das war bis zum Ende keine glückliche Konstellation, an manchen Tagen gings ganz gut, aber es gab fast genau so viele Tage wo sie die ganze Einheit eigentlich nur das Ziel hatte ihn los zu werden.

Und da haben alle Trainer zusammen bisher keinen Lösungsansatz gehabt.

Erst vor ein paar Wochen, auch beim Geländetraining wollte sie der Trainer am Zügel nehmen und führen, als sie einen Weg so gar nicht gehen wollte, er hatte keine Chance an sie dran zu kommen, da gingen die Ohren zurück und sie ist mit offenem Maul auf ihn zu gesprungen und hat mit den Vorderbeinen nach ihm gezielt, sie kann da also schon mehr als nur ein bisschen wiedersetzlich sein.

Ich denke bei den vielen Vorbesitzer ist da irgendwann mal was ganz schief gelaufen, dass die in manchen Situationen wirklich meint sie muss bis aufs letzte um ihr Leben kämpfen und da dann so gar nicht mehr einlenkt.
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Delight

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragSo 9. Jul 2017, 15:00

Klingt nach einem wirklich schwierigen Pferd :nixweiss:. Was mir beim Video aufgefallen ist, meine Trainer lassen mich immer vor dem Sprung warten, wenn mein Pferd mal steht. Warum bist du da weiter geritten, als wäre nichts gewesen?
Und was ich so erkennen kann, reitest du zwar einen gleichmäßigen Rhythmus, aber sie ist ja so gar nicht vor deinem Bein, ich hätte da mehrfach zugelegt und wieder eingefangen bei dem langen Weg zum Dritten Hindernis.

Und wenn mein Pferd auf einen Menschen losgehen würde, hola, da würde es aber so scheppern, dass sich das Pferd da noch monatelang daran erinnert. Egal wie kompliziert Pferde sind, Menschen angreifen, ist verboten. Das wäre mir dann auch wichtiger als das aktuelle VS-Training. Vielleicht kann deine Stute nicht mit massiven Druck umgehen, aber das ist ja wohl kein Grund deinen Trainer anzugreifen.
Ich sinnlose vor mich hin ... und das mit Begeisterung
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Bajana

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragSo 9. Jul 2017, 15:25

Das mit den Menschen wird man wohl nicht mehr aus ihr raus bekommen, in Stresssituationen, oder wenn sie "fixiert" ist, also in einer Box steht, oder irgendwo angebunden, komm generell nur ich immer gefahrlos an sie dran. Alle im Stall haben gelernt, dass ein Bogen angebracht ist wenn sie am Anbindeplatz steht, aber in der Offenstallgruppe ist sie völlig unauffällig und da stehen 30 Pferde drin mit entsprechendem Publikumsverkehr. Sie ist also nicht grundsätzlich Angriffslustig auf Menschen, erhalte sogar immer wieder Berichte, dass sie ganz freundlich/schmusig ist in der Gruppe, aber sobald sie sich "bedroht" fühlt weil sie nicht weg kann, schlägt das sofort in Angriff um und da ist schon so viel versaut worden, das bekommt man mit einmal scheppern sicher nicht wieder hin, ehr im Gegenteil.

Und mit vor dem Bein hast Du sicher recht, das ist nicht immer sicher, aber das bekomm ich dann in der Situation nicht hin, zulegen war nicht möglich, ich hatte genug zu tun sie am galoppieren zu halten, eigentlich wollte sie nämlich nicht vom Abreiteplatz weg von 2 auf 3 und hat da dann auch aufs Bein geklemmt, hab da auch mal sie Gerte eingesetzt, sieht man auf dem Video aber nicht.

Und warum ich sie nicht stehen lassen hab, kann ich jetzt auch nicht sagen, vielleicht weil wir nicht direkt davor standen.
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BabyJane

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 07:08

Hört sich für mich auch nach mangelndem Vertrauen auf beiden Seitan an.

Als ich meine Stute neu hatte, wollte die auch nicht vom Abreiteplatz runter, nicht vom Hof weg, ist im Gelände einfach umgedreht etc. Das war mangelndes Vertrauen, sie hat sich bei mir einfach nicht "sicher" gefühlt.
Ich habe dann viel Bodenarbeit, Schrecktraining und Trailsachen (Extreme Trail) mit ihr gemacht, das hat Wunder bewirkt. Aktuell haben wir gar keine Probleme (3x klopf auf Holz) ich kann sie mom. nach 6 Wochen Pause sogar alleine ins Gelände reiten zum Antrainieren. Das wäre früher undenkbar gewesen.

Hast Du über sowas, jetzt unabhängig vom Beritt, mal nachgedacht?
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Bajana

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 07:45

Sie hat nicht ein grundsätzliches Problem mit alleine vom Hof weg oder vom Abreiteplatz weg.
Im Gelände das war eine Phase, da hatte ich sei ca. 4 Monate da hat sie das mal ausprobiert, beim ersten mal leider an einer Stelle wo links und rechts Stacheldraht war, also bin ich abgestiegen und hab sie wo hingeführt, wo freie Wiese war, das hat wohl ausgereicht, dass sie es dann an dem Tag nochmal an zwei anderen Stellen Versucht hat und beim nächsten Ausritt trotz Begleitpferd dann auch nochmal. Danach war das Thema durch und ist seither nicht mehr aufgetreten, auch wenn ich neue Wege gehe. Und das war damals auch einfach ein testen, da hat sie aber auch ganz anders reagiert wie wenn sie so ihre total Aussetzer hat wo ich gar nicht mehr zu ihr durch kommen.

Beim Abreiteplatz kommts ganz auf ihre Tagesverfassung an, manchmal klebt sie am Abreiteplatz, aber es ist wie gesagt kein grundsätzliches Problem.

Ich bin Anfangs viel Spazieren gelaufen, mach ich immer noch regelmäßig, aber in der ersten Zeit so viel, dass ich im Stall schon belächelt wurde. Zu Fuß folgt sie mir überall hin, und ist auch sehr Aufmerksam mit Tempiwechseln etc. Schrecktraining vom Boden aus ist ziemlich langweilig, hatte mir auch schon relativ am Anfang einiges in der Halle aufgebaut, das fand sie ziemlich langweilig, nur vor dem Eimer Möhren den ich bereitgestellt hatte hat sie panische Angst, aber mittlerweile können wir sogar aus Eimern trinken.
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Rudim

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 11:03

Nach den letzten Beiträgen würde ich mir das mit dem Beritt sehr überlegen.

Ganz ehrlich, es lohnt nicht wirklich in dieses Pferd zu investieren. Trenne dich lieber von diesem Pferd.
Klingt jetzt villeicht hart.........

Reiten soll doch auch Spaß machen, das hört sich nicht nach Spaß an. Ich glaube es wird nie ein großes Vertrauensverhältnis zwischen euch geben. Man muß auch rechtzeitig erkennen, das man nicht zu einander passt bzw. mit der Situation vielleicht auch überfordert ist.
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Ruebchen

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 11:18

Rudim hat geschrieben:Nach den letzten Beiträgen würde ich mir das mit dem Beritt sehr überlegen.

Ganz ehrlich, es lohnt nicht wirklich in dieses Pferd zu investieren. Trenne dich lieber von diesem Pferd.
Klingt jetzt villeicht hart.........

Reiten soll doch auch Spaß machen, das hört sich nicht nach Spaß an. Ich glaube es wird nie ein großes Vertrauensverhältnis zwischen euch geben. Man muß auch rechtzeitig erkennen, das man nicht zu einander passt bzw. mit der Situation vielleicht auch überfordert ist.


Das sagt sich so leicht. An wenn will man denn mit gutem Gewissen so einen Kandidaten verkaufen ohne dass das Pferd zum Wanderpokal wird.

Ich würde es in jedem Fall mit dem Beritt versuchen und wenn das auch nicht funktioniert, muss man dann neu überlegen.
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Bajana

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 11:26

Verkauf ist keine Option, eigentlich wollte ich hier auch nicht die ganze Geschichte ausbreiten, aber ich glaube sonst versteht man manches einfach nicht. Zusammengefasst:
Ganz am Anfang hat die schon nur noch Wasser geäppelt wenn man mit putzen fertig war und war bis zum Aufsteigen so angespannt, dass sie beim losreiten meistens bockend los geschossen ist und auch während dem Reiten gabs plötzliche Ausbrüche wo sie einfach komplett gegen die Hand gegangen ist und nur noch mit der Bande gebremst werden konnte. Angaloppieren nur mit Bocken, jedes Abwenden oder Gangartenwechsel hat sie fürchterlich aufgeregt. Die Dressurreiterin wo sie am Anfang geritten ist, hat gesagt die wird niemals eine Dressur laufen können mit dem Nervenkostüm, mittlerweile sind wir aber mehrfach A-Dressur platziert.
Dann war jede Stange in der Halle am Anfang ein Problem, man konnte quasi nicht mehr normal reiten sobald da eine einzelne Stange war, wir sind aber mittlerweile im Springen auch A platziert.
Nur seit letzten Sommer ist eben im Springen der Wurm drin, erst nur im Parcours und jetzt eben auch im Gelände, deswegen denke ich brauchen wir da jetzt Hilfe.
Bis dahin war es eben so, dass wir insgesamt Fortschritte gemacht haben, es gab immer Rückschläge, aber wenn man dann wieder 3 Monate als ganzes angeschaut hat, hatte es sich doch insgesamt in die richtige Richtung bewegt, das ist jetzt grade halt nicht so und da will ich wieder raus.

Und mir macht eben auch gerade das Spaß, wenn man sieht, dass so ein abgestempeltes Pferd sich doch noch ganz gut entwickelt. Und es gab schon mehr schwierige Phasen, die zunächst nach Sackgasse aussahen, allein bis wir das Thema Aufsteigen im Griff hatten, da gabs auch Zeiten wo ich schon fast nicht mehr geglaubt habe, dass wir das jemals schaffen und mich wirklich jeden Tag überwinden musste da wieder drauf zu klettern. Und auch das angaloppieren, das ganze erste Jahr musste ich mich jeden Tag überwinden wieder und wieder anzugaloppieren, heute geht das selbstverständlich.

Deswegen glaub ich auch dran, dass wir auch das Problem jetzt lösen werden und in dem Fall ist es ja sogar so, dass es mich nicht jeden Tag trifft (wie beim Aufsteigen), wenn ich meine Nerven schonen will reite ich eben Dressur oder geh ins Gelände, da fällt mir ein, dass wir da auch schon so unsere Probleme hatten, siehe:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Links dieses Beitrags anzusehen.
Das ist mittlerweile kein Thema mehr, da feilen wir aktuell noch am Halten und ruhig stehen bleiben zu jeder Zeit, aber Gangarten kann ich mittlerweile frei wählen und insgesamt komm ich entspannt wieder am Stall an und nicht fix und fertig.
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FCM

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 11:27

Aber ehrlich glaube ich, dass man da mit 2 Wochen nicht viel erreicht.. wer wird sie reiten?


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Gerrit

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 11:30

Ich gebe den Vorredner generell recht,...die testet... was mich nur ein wenig verwundert / beunruhigt...
Warum schlägt die beim normalen Galopp immer mit dem Schweif.... gerade beim Galopp und so wie du es geritten hast, ist da doch keine Spannung im Pferd, es galoppiert normal daher.
Rücken?? Sattel? Was macht sie beim normalen Springen? Weil vielleicht hat sie Schmerzen, wenn sie Rücken beim Springen gebrauchen muß?

ansonsten, auch mein ersten Eindruck, konsequenter reiten..... :nixweiss:

Edit: gerade gelesen... auch im Springen .... paßt dann mit der Vermutung ....
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Rudim

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 11:35

Ruebchen hat geschrieben:
Das sagt sich so leicht. An wenn will man denn mit gutem Gewissen so einen Kandidaten verkaufen ohne dass das Pferd zum Wanderpokal wird.

Ich würde es in jedem Fall mit dem Beritt versuchen und wenn das auch nicht funktioniert, muss man dann neu überlegen.


Auch da gibt es eine Möglichkeit...............
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Gerrit

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 11:46

Ganz so will man es ja auch nicht @ Rudi ;) , aber ich würde mir wirklich überlegen, so viel Arbeit in so ein Pferd zu stecken. Du willst doch Turnier reiten, und das mit Spaß.
Vielleicht fühlt sich das Pferd mit Arbeit nicht wohl. Aber vielleicht bei einer Person, die ihn betüddelt und nur mit ihm Ausritte macht .....
Du doktorst doch schon lange mit ihm herum, es dauert min noch ein Jahr, wenn du den richtigen Beritt/Reitlehrer hast, bis das Pferd sauber rund durch Parcours / Gelände läuft....
Wenn Du aber den Ehrgeiz hast, ihn hin zu kriegen. Respekt, wirklich... , und viel Erfolg!
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Bajana

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 12:39

Also Rücken ist geröngt und wird regelmäßig behandelt, weil sie im Lendenwirbelbereich schon immer mal verspannt ist, bzw. am Anfang war natürlich das ganze Pferd verspannt. Als die Chiro vor ein paar Wochen das letzte mal dran war, war sie aber ganz zufrieden. Die Sättel sind beide gut angepasst und von der Chiro auch abgesegnet. Sattlerin hat zuletzt Ende April nachjustiert.

Für eine Tüdellperson ist sie ganz sicher nix, je weniger man die Arbeitet, desto schlimmer wird alles.

Und ich hab den Ehrgeiz die hin zu bekommen, das war schon beim Kauf klar, dass das ein Langzeitprojekt wird. Und ich hab Spaß mit diesem Pferd, ein Selbstläufer würde mich langweilen, ich mag herausforderungen.

Ich versuch das jetzt mal mit dem Beritt, wie es danach dann weiter geht kann man immer noch sehen, der Bereiter ist jetzt acuh nicht so aus der Welt, dass man da danach nicht auch mal hin fahren könnte.

@FCM: bekommst PN
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SasaRay

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragMo 10. Jul 2017, 15:43

Mit der Rosse stimmt alles?

Ich würds auch probieren. Entweder es wird nix, dann hat man es probiert und ne Menge gelernt. Oder es läuft irgendwann und du hast nen super Partner (und auch ne Menge gelernt).
Prince Of Lombardy after taking the fourth at Thurles on Thursday, for the Gold Cup winning team of Davy Russell, Jim Culloty and owner Dr Ronan Lambe. 20-03-14 (irishracing.com/Healy Racing Photography)
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jenne84

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragDi 11. Jul 2017, 06:58

Sorry auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache aber Pferde die Menschen angreifen und das ja grundlos ( der Trainer der sie führen will) kann man eigentlich nicht wirklich verkaufen ausser mit klar dieser Ansage und b wer will so etwas schon?
Dann zweite Sache was sollen da 2 Wochen Beritt bringen ? Das Pferd scheint ja lebensgefährlich zu sein und nein das ist nicht dramatisch formuliert, Pferde die gezielt nach Menschen treten, beissen, und sich überschlagen sind lebensgefährlich und hätten bei mir ihr Recht auf Fressen und co verwirkt. Da du ja sagst du willst das Projekt durch ziehen ist das natürlich völlig legitim aber dir muss klar sein das 2 Wochen beritt da nix bringen....
grundsätzlich bin ich nach dem Video der Meinung dein Pferd zieht null am Bein du hast sie überhaupt nicht vor dir und das ist das Hauptproblem das durch zu exerzieren bedeutet für dich viel Mut oder eben vom jeweiligen Bereiter, ich hatte schon solche Pferde und das bedeutet viel Konsequenz und schnelle Reaktionen vom Reiter
Und generell schließe ich mich der Meinung meiner Vorredner an die Stute hat dich im Griff und wie du schon schreibst an einer Stelle sie macht dann so zu das entwerder bringe ich uns jetzt um oder du gibst auf, DAS ist typisch für dominante bzw verzogene Stuten! Leider musst du genau bei so einer Situation durch einen sanften netten Weg gibt es da nicht! Meine Meinung und ich bin passionierter Stutenreiter ;)
Zuletzt geändert von jenne84 am Di 11. Jul 2017, 09:11, insgesamt 1-mal geändert.
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brösel87

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragDi 11. Jul 2017, 07:25

Da gebe ich @jenne Recht und ... das kommt durchaus auch bei Wallachen vor, speziell bei solchen, die jahrelang mit ihren Macken durchgekommen sind. Zum Glück kriege ich dann irgendwann so eine Wut, dass ich meine eigene Sicherheit nicht mehr im Kopf habe und dann - oh welch Wunder - funktioniert das Tier plötzlich. Wichtig ist in solchen Situationen(Steigen etc.) dass sie nicht nur weiß, was sie gerade nicht tun soll, sondern was sie statt dessen tun soll, muss klar von dir rüberkommen. Das erfordert aber seeehr viel Mut und Konsequenz und kann auch schief gehen. Aber du hast ja schon viel mit ihr erreicht.
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Tschuli

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Re: 2 Wochen Beritt sinnvoll?

BeitragDi 11. Jul 2017, 07:38

Passend formuliert @jenne! Ich zweifle, dass so ein Bereiter gewählt bzw geduldet wird, wenn ich lese, wie die Probleme plötzlich doch nicht so groß sind. Für mich gibt es da auch nur einen Weg und der geht von oben über einen mutigen Bereiter. Der das alles aussitzt.
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